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Gemeinnützige Einsatzplätze GEP
GEP organisiert und vermittelt gemeinnützige Beschäftigungseinsätze für Klient/innen der Sozialhilfe. Die gemeinnützigen Einsätze können innerhalb der Verwaltung der Stadt Zürich und in Non-Profit Organisationen geleistet werden und dauern in der Regel sechs bis zwölf Monate. Dem Matching von Einsatzort und Teilnehmenden wird ein hoher Stellenwert beigemessen.
Zielgruppe
Sozialhilfebezüger/innen, im Speziellen Personen mit Migrationshintergrund, unabhängig vom Aufenthaltsstatus
Zielsetzung
- Soziale Reintegration oder Erhalt der sozialen Integration
- Verbessern der arbeitsmarkt-relevanten Kompetenzen der Teilnehmenden: Vermittlung der schweizerischen Arbeitskultur und Vorbereitung auf den (Wieder-)einstieg in den ersten Arbeitsmarkt
- Qualifizierung und Erwerb von Referenzen für die Arbeitssuche
- Stabilisierung der gesundheitlichen und sozialen Situation
- Verbesserung der Deutschkenntnisse durch soziale Vernetzung
- Ermöglichen einer Gegenleistung zur Sozialhilfe gemäss SKOS-Richtlinien
Einsatzplätze
Die gemeinnützigen Einsätze werden in Institutionen und Betrieben der öffentlichen Hand und in Non-Profit Organisationen geleistet. Das Programm verfügt über mehr als 200 Einsatzplätze in den Bereichen:
- Gastro, Küchen und Caféterias
- Hauswartung, Reinigungs- und Malerarbeiten
- Pflege, Spitäler, Alters- und Pflegezentren, Behinderteneinrichtungen
- Kinderbetreuung, Schulen, Kinderhorte, Quartierzentren
- Räumung, Entsorgung, Lotsendienste, Transporte
- Textilpflege
- Gartenarbeiten, z. B. öffentliche Grünanlagen
- Veloverleih und -reparaturen
Die Vermittlung erfolgt in Einsatzplätze, die möglichst den individuellen Kenntnissen, Interessen und Zielsetzung der Teilnehmenden entsprechen. Ziel ist es, eine win-win-Situation für alle Beteiligten zu schaffen.
Rahmenbedingungen
- Dauer der Arbeitseinsätze: in der Regel sechs bis zwölf Monate. Verlängerungen sind in Absprache mit der fallführenden Stelle möglich.
- Entschädigung: Integrationszulage und Erwerbsunkosten gemäss den Richtlinien der zuständigen Sozialbehörde
- Arbeitsumfang: 40 Stunden / Woche bei einem Pensum von 100%
- Arbeitspensum: in der Regel ab 50%, kleinere Pensen sind möglich
Beratung und Begleitung - Instrumente und Methoden
Die Beratung und Begleitung der Teilnehmenden erfolgt ressourcen- und sozialraumorientiert. Im Aufnahmegespräch werden mit den Teilnehmenden die persönlichen Einsatzziele bestimmt. GEP-Vermittler/innen sowie Vorgesetzte am Einsatzort unterstützen die Teilnehmenden bei der Umsetzung der vereinbarten Ziele.
Die wichtigsten Elemente der Beratung und Begleitung sind:
- Abklärung der individuellen Ressourcen und Ziele mit den Teilnehmenden und der zuständigen Sozialhilfestelle; Klären der gegenseitigen Erwartungen aller Beteiligten und Erarbeiten individueller Zielvereinbarungen
- Akquirieren / Vermitteln eines geeigneten Einsatzplatzes
- Sicherstellen der Einführung und Anweisung der Teilnehmenden am Einsatzort
- Regelmässige Standortgespräche mit Teilnehmenden und Verantwortlichen am Arbeitsplatz
- Schriftliche Rückmeldungen und Berichte an die Sozialhilfestellen
- Rasche und fristgerechte Intervention durch einen Pikettdienst bei allfälligen Fragen und Problemen
- Arbeitsbestätigungen und Coaching: Empfehlungen zur Unterstützung der Bewerbung im ersten Arbeitsmarkt; Erarbeiten von Anschlusslösungen
Im Rahmen einer Anschlusslösung bietet die AOZ den Teilnehmenden begleitende Angebote, wie Coaching und Unterstützung bei der Stellensuche (in Zusammenarbeit mit der AOZ Arbeitsvermittlung) an.
Detailliertere Informationen zum Ablauf des Integrationsprogramms GEP:


