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Geschäftsbericht
«Wasser ist Leben»
Unbestritten ist sauberes Trinkwasser die wichtigste Grundlage für menschliche Existenz. Ebenso unbestritten sind die weltweit ungerechte Verteilung sowie die damit verbundene Zunahme von Problemen.
In unserer Region ist die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser zu jeder Zeit eine kaum beachtete Selbstverständlichkeit. Erst bei auftretenden Problemen mit Quantität oder Qualität wird diese Selbstverständlichkeit thematisiert. Wasser fällt eher mit den zunehmenden negativen Ereignissen – hohe Niederschläge in kürzester Zeit, Überschwemmungen und Erdrutsche – auf.
Trinkwasser als wertvollstes Lebensmittel ist ein Vertrauensgut. Obwohl die Wasserversorger und die Herkunft des Wassers in der Bevölkerung kaum bekannt sind, besteht gemäss repräsentativer Umfragen ein hohes Vertrauen.
Trotzdem vermuten viele befragte Personen mittlerweile Schadstoffe im Trinkwasser. Verbunden mit Medienberichten über Altlasten, Vogelgrippe, Pandemie, Verschmutzungen durch Hochwasser oder auch Gefährdungen durch terroristische Aktivitäten wächst die Verunsicherung. Dazu kommen zum Teil unsachlich geführte Diskussionen zu Themen wie Gebühren oder Privatisierung.
Diese Informationsmängel stellen die Wasserversorgungen in Zukunft vor grosse Herausforderungen. Die vertrauensbildende offene Kommunikation gehört deshalb mehr denn je zu den unerlässlichen Tätigkeiten. Sie bildet die Grundlage für ein partnerschaftliches Verhältnis zwischen Versorgungsunternehmen und Kunden.
Aber wie erreichen wir am besten den Kunden. Mitteilungen in schriftlicher Form werden – ausser bei eingetretenen Krisen – kaum beachtet. Gelegenheiten, sich in Funk und Fernsehen erklären zu können, existieren kaum – ausser eben bei Krisen. Die nachhaltigsten Eindrücke mit vertrauensbildender Wirkung erreichen wir erfahrungsgemäss durch Zeigen unserer Anlagen, durch Diskussionen vor Ort, durch „Erleben von Wasser“.
Aus diesem Grund hat die Wasserversorgung Zürich im Jahre 2007 mit einem „Tag der offenen Tür“ sowie dem Ausbau der Werkführungen den Interessenten das „Züriwasser“ nähergebracht.

