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Medienmitteilungen
15. September 2009
Erkundungsbohrung Geothermie: Bohrturm trifft im Triemli-Quartier ein.
Für die Erkundungsbohrung zur Geothermie im Triemli-Quartier werden seit dem 4. September Hilfseinrichtungen auf das Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten angeliefert. 46 LkW-Transporte werden dafür im Einsatz sein, davon vier Schwertransporte mit einigen Begleitfahrzeugen. Diese werden voraussichtlich am 23. September den Bohrturm anliefern. Dieser wird gleichentags aufgebaut.
Mit der Bohrung, die Aufschluss über eine mögliche Nutzung der Erdwärme im Zürcher Untergrund geben soll, beginnt ewz erst, wenn die Konzession des Zürcher Regierungsrates rechtskräftig ist. Der Regierungsrat hat am 8. Juli 2009 sein Einverständnis zur Erkundungsbohrung und zur geothermischen Grundwassernutzung gegeben und damit seine Unterstützung der Geothermie als zukunftsweisende Energiequelle bekräftigt. Gegen diesen Entscheid sind zwei Beschwerden eingegangen. ewz wird beim Verwaltungsgericht die Aufhebung der aufschiebenden Wirkung beantragen.
Die Anlieferungen und Installationen der Hilfseinrichtungen und des Bohrturms erfolgen trotzdem schon jetzt. Damit hat das Bohrunternehmen ausreichend Zeit, die notwendigen Installationen zu tätigen und zu testen. Ziel ist es, dass nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichts ohne Zeitverzug mit der Erkundungsbohrung begonnen werden kann.
Im Zürcher Triemli-Quartier wird auf dem Areal der Baugenossenschaft Sonnengarten eine Erkundungsbohrung bis auf eine Tiefe von etwa 3'200 Metern abgesenkt. Mit dieser Bohrung werden umfangreiche geologische und hydrologische Untersuchungen des Gesteins bis auf die Tiefe der kristallinen Formationen ermöglicht, die erste Anhaltspunkte über den Untergrund von Zürich geben. Mit dem Geothermie-Projekt will ewz herausfinden, ob die Erdwärme für die Energiezukunft der Stadt Zürich eine bedeutende Rolle übernehmen kann.
Der Gemeinderat hat am 17. Dezember 2008 einem Objektkredit von
19.89 Mio. Franken für eine Erkundungsbohrung zugestimmt. Ist die
Erkundungsbohrung erfolgreich, soll in einer zweiten Phase eine
zweite Bohrung und in einer dritten Phase der Bau einer
Energiezentrale erfolgen. Die Erhöhung des Objektkredites um 18.81
Mio. Franken auf 38.7 Mio. Franken für die zweite Bohrung und den
Bau einer Energiezentrale gelangt am 29. November 2009 zur
Abstimmung.

