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Medienmitteilungen
30. Januar 2009
Heizen und kühlen mit Zürcher Seewasser.
Das Zürcher Seewasser dient als Energiequelle zum Heizen und Kühlen für die drei Seewasserverbunde Escherwiese, Fraumünster und Falkenstrasse. Am Tag der offenen Tür vom Samstag 31. Januar 2009, stellt ewz der Zürcher Bevölkerung dieses umweltfreundliche und wirtschaftliche Energieversorgungs-konzept im NZZ Hauptgebäude vor. ewz versorgt die Gebäude der drei Seewasserverbunde Escherwiese, Fraumünster und Falkenstrasse im Rahmen eines Energie-Contracting mit Wärme und Kälte. An die Verbunde sind neben dem Hauptgebäude der NZZ unter anderem das Kongresshaus, das Fraumünster, die Fraumünsterpost, das Stadthaus und das Haus Metropol angeschlossen.Mit der Gesamtsanierung des NZZ-Gebäudes suchte die NZZ aus Platzgründen eine neue Energieversorgungslösung. ewz schlug vor, den nahe gelegenen Zürichsee als lokale Energiequelle für eine kombinierte Wärmepumpe/Kältemaschine zu nutzen. Das Wasser wird auf einer Tiefe von 15 Metern gefasst und durch eine 250 Meter lange Leitung zur Pumpstation geführt. Die Heizleistung liegt bei 720 kW und die Kälteleistung bei 900. Der Verbrauch von fossilen Brennstoffen wird für die NZZ um 75 Prozent gesenkt und dadurch der CO2-Ausstoss um 321 Tonnen pro Jahr reduziert. Die Leitung zur Erschliessung des Seewassers wurde so angelegt, dass noch weitere Gebäude an den Seewasserverbund Falkenstrasse angeschlossen werden können.
Die Einsparung fossiler Brennstoffe aller drei Seewasserverbunde liegt bei 5'470 MWh jährlich und verringert den CO2-Ausstoss insgesamt um 1'081 Tonnen pro Jahr.
Am Samstag 31. Januar 2009 um 11.00 Uhr, lädt ewz die Stadtzürcherinnen und Stadtzürcher zu einer Informationsveranstaltung ins NZZ-Foyer ein. Stadtrat Andres Türler, Jürg Textor (Leiter Liegenschaften NZZ) und Georg Dubacher (Leiter Energiedienstleistungen ewz), zeigen auf, wie das Zürcher Seewasser als Energiequelle genutzt wird. Nach den Kurzreferaten können die Besucherinnen und Besucher an zwei Führungen durch die Energiezentralen der NZZ und der Fraumünsterpost teilnehmen. Rund 100 geladene Gäste aus der Immobilien- und Energiebranche werden am Vortag eingeladen.
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