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16. September 2010

Ergebnisse der Windmessungen auf dem Flüelapass.

Die EWD AG und ewz haben über mehrere Monate auf dem Flüelapass Windmessungen durchgeführt. Auf weitere Messungen wird aufgrund der eher bescheidenen Resultate verzichtet. Das Windenergiepotenzial über das Jahr aufgerechnet erweist sich als ungenügend.

Die erneuerbare Energiequelle Wind wird an vielen Orten im In- und Ausland genutzt. Damit die Anlagen wirtschaftlich betrieben werden können, braucht es genügend hohe Windgeschwindigkeiten. Um neue Standorte für mögliche Windenergieanlagen zu evaluieren, führten die EWD AG und ewz während einem Jahr gemeinsam Wind-messungen auf dem Flüelapass durch. Vor kurzem konnten die Windmessungen abgeschlossen werden.

Auf der Basis der erfassten Winddaten wurde der Energieertrag und die Wirtschaftlich-keit ermittelt. Diese zeigen auf, dass die Gestehungskosten für einen Windpark zu hoch ausfallen würden. Hauptgründe sind die lange Energieableitung, ein reduzierter Energieertrag aufgrund der Höhenlage sowie eine mittelmässige Windgeschwindigkeit.

Im Sommer 2009 wurden auf dem Flüelapass die Windgeschwindigkeiten mit einem Laserstrahl-Messgerät (Typ LIDAR) erfasst. Dieser erste Schritt war eine grobe Potenzialabschätzung und diente als Basis für den zweiten Schritt, die Mastmessung. Während zehn Monaten - von Dezember 2009 bis Mitte September 2010 - wurden auf verschiedenen Höhen des 80 Meter hohen Windmessemast Windgeschwindigkeiten ermittelt. Die Datensammlung umfasst Angaben zu saisonalen Windrichtungs-komponenten, den Windstärken, den Profilinformationen der Winde, der Luftschichtung sowie -massenmischung.

Dank der Kooperation mit dem Schweizerischen Lawinenforschungsinstitut Davos (SLF) bezüglich gemeinsamer Mastennutzung und der Wahl von zuverlässigen Messgeräten ergab sich eine Datenverfügbarkeit von 97 %; ein hoher Wert an einem Standort auf 2450 Meter ü.M. bei Vereisungsgefahr im Winterhalbjahr. Die Mess-erfahrungen im Hochgebirge und bei Wintereinbruch liefern allen Beteiligten wertvolle Erkenntnisse.

Über ewz.

Seit 1892 versorgt ewz die Stadt Zürich und Teile des Kantons Graubünden mit Strom und bietet Dienstleistungen rund ums Thema Energie an. Mit 1000 Mitarbeitenden, davon 100 in Graubünden,

gehört ewz zu den zehn grössten Energiedienstleistungs-Unternehmen in der Schweiz. Das städtische Unternehmen erbringt aber auch weitere, mit Strom zusammenhängende Dienstleistungen wie Energiecontracting-, Netz- und Telecom-Dienstleistungen – dies immer mit dem Anspruch der Wirtschaftlichkeit, Zuverlässigkeit und Umweltverträglichkeit.

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Über EWD AG.

Die Landschaft Davos Gemeinde ist mit 284 km2 flächenmässig die grösste Gemeinde der Schweiz. Damit der Strom rund um die Uhr aus der Steckdose kommt, betreibt die EWD Elektrizitätswerk Davos AG zwei Wasserkraftwerke (Frauenkirch und Glaris), ist mit 15 % an den Albula Landwasser Kraftwerken beteiligt, verfügt über 400 km Kabel- und Freileitungen, 151 Trafostationen und 200 Verteilkabinen. 47 Mitarbeitende stehen dazu bei der EWD AG im Einsatz. Als innovatives und zukunftorientiertes Unternehmen ist es für uns eine Selbstverständlichkeit, die Energieeffizienz und Ökostromprodukte zu fördern. Bei allen Produkten und Dienstleistungen der EWD AG steht der effiziente Einsatz von Energie im Vordergrund. "Energie us Davos" bürgt für Versorgungssicherheit, Verantwortung und Kundennähe. Ein Grund zum lächeln! w

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