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18. Februar 2010

Rekordergebnisse bei den Industriellen Betriebe.

Medienmitteilung der Industriellen Betriebe.

Das ewz liefert mit 81,6 Mio. Franken einen neuen Höchstbetrag an die Stadtkasse ab. Er ist dank ausserordentlichen Effekten zustande gekommen und dürfte daher in der ewz-Geschichte einmalig bleiben. Dasselbe gilt für den Überschuss von 11,2 Mio. Franken der Wasserversorgung, die Mitte Jahr die Tarife senken wird. Die VBZ erreichten bei den Fahrgästen nicht mehr das ausserordentliche Ergebnis des EURO-Jahres, konnten die Zahl aber auf hohem Niveau halten.

Für das Jahr 2009 können alle Abteilungen des Departements der Industriellen Betriebe hervorragende Geschäftsergebnisse vorlegen. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) schliesst mit einem Reinertrag von 279,2 Mio. Franken ab, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 45,3 Mio. Franken bedeutet. 81,6 Mio. Franken fliessen in die Stadtkasse, also 10,5 Mio. Franken mehr als letztes Jahr. Hauptgründe für das gute Ergebnis sind einmalige Effekte, verursacht durch die Ausgliederung des Übertragungsnetzes und den Systemwechsel bei der zeitlichen Abgrenzung der Energieverrechnung. Beides sind Folgen des neuen Stromversorgungsgesetzes.  

Die Wasserversorgung weist mit einem Überschuss von 11,2 Mio. Franken ein ausserordentliches Ergebnis aus. Der Erlös von 131,9 Mio. Franken liegt deutlich über den Erwartungen. Zurückzuführen ist er in erster Linie auf den höheren Index bei der Bewertung von Liegenschaften, den die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich seit 2009 anwendet. Dieser Index bestimmt die Grundgebühr der Wasserrechnung. Die Wasserversorgung hat den gesetzlichen Auftrag, eine ausgeglichene Rechnung vorzulegen. Damit sie in den nächsten Jahren diese Vorgabe wieder erfüllt, wird sie ihren Tarif ab Mitte 2010 um durchschnittlich rund 20 Prozent senken.

Die VBZ konnten die Zahl ihrer Fahrgäste auf hohem Niveau stabilisieren. In ihrem Marktgebiet transportierten sie 315 Mio. Fahrgäste; das sind 0,9 Prozent weniger als im Vorjahr. Auf Stadtgebiet fuhren 293,7 Mio. Personen mit den VBZ, was einen Rückgang von 1,1 Prozent bedeutet. Die Fahrgastzahlen liegen jedoch über denjenigen von 2007. Das Jahr 2008 geht wegen der Fussball-Europameisterschaft als ausserordentlich in die Geschichte ein, und der direkte Vergleich ist daher nur bedingt zulässig. Der effektive Betriebsaufwand der VBZ lag bei 467,5 Mio. Franken (2,8 Prozent unter Budget).

Auskunftsperson: Stadtrat Andres Türler, Tel. 044 412 26 21.




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