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Medienmitteilungen
28. Januar 2010
ewz und Swisscom kooperieren beim Glasfaserausbau.
Eckpfeiler für gemeinsames Glasfasernetz eingeschlagen.
ewz und Swisscom haben die intensiven Verhandlungen zum Bau des Zürcher Glasfasernetzes erfolgreich abgeschlossen. Sie haben vereinbart, den Ausbau bis in die Haushalte und Unternehmen gemeinsam voranzutreiben. Dank der Kooperation entstehen in der Stadt Zürich keine parallelen Netze. In den kommenden Jahren werden über 200'000 Haushalte und Unternehmen mit Glasfasern erschlossen. Gemeinderat und Stimmberechtigte müssen für diesen Weg aber noch grünes Licht geben.
Einigung zustande gekommen.
Seit Mitte 2009 haben das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich
(ewz) und Swisscom intensive Verhandlungen über eine Zusammenarbeit
beim Bau des Glasfasernetzes in der Stadt Zürich geführt. Die
Verhandlungen haben in eine Grundsatzvereinbarung gemündet, die
alle Eckpunkte der Zusammenarbeit festlegt. Stadtrat Andres Türler,
Swisscom-CEO Carsten Schloter und ewz-Direktor Conrad Ammann haben
im Rahmen einer Medienorientierung darüber informiert.
Flächendeckende «Datenautobahn».
Bis Ende 2017 wird eine flächendeckende Infrastruktur für
das schnelle Datennetz in Zürich aufgebaut. In den Gebieten
Albisrieden, Enge, Hirslanden und Limmat wird Swisscom die
begonnenen Arbeiten fertigstellen. In den übrigen Stadtgebieten
baut hingegen das ewz. Die bestehenden Rohrleitungsinfrastrukturen
beider Partner werden für den Bau des Glasfasernetzes verwendet,
was eine koordinierte Bautätigkeit ermöglicht. Die Unternehmen
gewähren sich gegenseitig ein langjähriges unentziehbares
Nutzungsrecht auf eine Glasfaser pro Anschluss. Dafür bezahlen sie
dem Partner eine einmalige Entschädigung und beteiligen sich an den
Betriebs- und Unterhaltskosten. Die von ewz und Swisscom bereits
gebauten Glasfaseranschlüsse werden in das neue Netzlayout
integriert. Praktisch alle Gebäude in der Stadt Zürich werden
schliesslich einen Glasfaseranschluss erhalten.
Zürcherinnen und Zürcher profitieren.
Das ewz und Swisscom werden für den Bau des Stadtzürcher
Glasfasernetzes gemeinsam rund 430 Millionen Franken investieren.
Dank der Kooperation können die beiden Unternehmen das
Glasfasernetz in der Stadt Zürich kostengünstiger bauen, als wenn
sie dies im Alleingang tun würden. Der Wettbewerb im
Telekommunikationsmarkt wird weiter gefördert, indem sämtliche
Service-Provider diskriminierungsfreien Zugang zum Netz haben, auch
wenn sie selber nicht in den Ausbau investieren wollen. Profitieren
werden die Kundinnen und Kunden, denn sie kommen rascher zu einem
Anschluss, können aus Angeboten verschiedener Dienstleister wählen
und den Anbieter bei Bedarf problemlos wechseln.
Stimmberechtigte entscheiden.
Mit der Einigung vermeiden ewz und Swisscom einen
Parallelbau des Netzes. Es ergeben sich keine unnötigen
Bauarbeiten, und Lärm sowie andere Unannehmlichkeiten für die
Bevölkerung werden reduziert. Damit die Vereinbarung rechtskräftig
wird, muss der Gemeinderat den Leistungsauftrag für das
ewz-Geschäftsfeld Telekom anpassen und einen neuen Rahmenkredit
bewilligen. Das letzte Wort dazu werden die Stimmberechtigten der
Stadt Zürich haben.

