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Die Anlage.
Der Masterplan Energie der Stadt Zürich gibt in seinen Zielen vor, dass Anlagen zur dezentralen Stromerzeugung gefördert werden. Erdgas Zürich und ewz fördern und realisieren in diesem Rahmen neue Technologien für Wärme-, Kälte- und Stromproduktion.
Die Schmelzkaronat-Brennstoffzellen-Anlage (Molten Carbonate Fuel Cell, MCFC) in der Heizzentrale der Überbauungsgemeinschaft Grünau soll aufzeigen, wie sie sich in einem realen Wärme-, Strom- und Erdgasnetz längerfristig bewährt. Zudem soll die Pilotanlage aufzeigen, wie sich die Brennstoffzelle im Dauerbetrieb verhält und wie sich die Betriebskosten entwickeln.
Vorteile der installierten Brennstoffzelle.
Die Umwandlung des Erdgases in Wasserstoff und CO2 findet in der Brennstoffzelle selbst statt. Es braucht daher keine vorgeschaltete Reformereinheit, und die Anlage kann mit Erdgas betrieben werden.
Auch in ökologischer und energetischer Hinsicht hat die Brennstoffzelle klare Vorteile. Der elektrische Jahresnutzungsgrad liegt bei ca. 42% und der gesamte Jahresnutzungsgrad ca. 80%. Die MCFC hat eine elektrische Bruttoleistung von 230 kW und eine thermische Leistung von 170 kW.
Wärmegeführter Betrieb.
Die MCFC speist das ganze Jahr hindurch die abgegebene Wärme ins Wärmeverteilsystem der Überbauungsgemeinschaft Grünau ein. Die Anlage wird wärmegeführt betrieben. Das heisst: Sie produziert Wärme und der gleichzeitig anfallende Strom wird ins Stromnetz eingespeist.

