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Einbau einer tiefen Erdwärmesonde (TEWS).

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Tiefe Erdwärmesonde als geeignete Lösung.

Einbaugerät für TEWS. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Im Januar 2011 wurde die TEWS eingebaut. Damit das Innenrohr eingebaut werden konnte, war der Einsatz einer geeigneten Maschine notwendig. Mit dieser wurden Teilstücke des Innenrohres ins Bohrloch eingesetzt. Jedes Teilstück ist neun bis zehn Meter lang. Die Gesamtlänge des Innenrohres beträgt 2350 Meter.

Eine von ewz in Auftrrag gegebene Studie hat ergeben, dass die gefundene Wärme - rund 400 MWh pro Jahr - mit einer tiefen Erdwärmesonde (TEWS) genutzt werden kann.

Simulationen zeigen, dass rund ein Fünftel des Wärmeenergiebedarfs der neuen Überbauung Sonnengarten gedeckt werden kann. Der restliche Energiebedarf wird mit oberflächennahen Erdwärmesonden gedeckt, die in eine Tiefe von 250 Metern reichen.

Funktionsweise der tiefen Erdwärmesonde


Endtiefe der Erkundungsbohrung erreicht.

Am 14. Februar 2010 erreichte die Bohrung nach 95 Arbeitstagen die Endtiefe von 2'708 Metern.

Der in dieser Gesteinsschicht eingesetzte Meissel hatte einen Durchmesser von 6 Zoll (15.2 cm). In der Tiefe von 95 m wurde auf 17 1/2 Zoll (44.5 cm) gewechselt, in der Tiefe von 1'660 m auf 8 1/2 Zoll (21.6 cm).

Bis auf die Tiefe von 2'398 Meter wurde eine Verrohrung eingesetzt.

Gemäss dem permanenten Erschütterungsmonitoring hat die Bohrung keine seismischen Aktivitäten ausgelöst.


Projektphasen.

Prognose Tiefenbohrung - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Das Geothermieprojekt im Triemli-Quartier war anfangs in drei Phasen geplant. Als erste Phase die Erkundungsbohrung, eine zweite Bohrung im Falle von geothermisch nutzbarem Thermalwasser-Vorkommen und als dritte Phase der Bau der Energiezentrale.

Die Erkundungsbohrung bis auf die Endtiefe von 2'708 Metern ergab keine Hinweise, dass in den Gesteinsschichten Wasser vorhanden ist, das von der Menge und Temperatur her für eine wirtschaftlich sinnvolle Wärmenutzung ausreichen würde. Die Nutzung von tiefer Erdwärme ist im Triemli-Quartier nicht in grösserem Umfang möglich.

Der vorsorgliche Kredit für eine zweite Bohrung, den die Stimmberechtigten bewilligt haben, wird daher nicht gebraucht.


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