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Tiefengeothermienutzung in der Schweiz und im Ausland.

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Bohrturm Beispiel

In der Schweiz wurden schon diverse Tiefenbohrungen durchgeführt, wie zum Beispiel  in Benken, Tiefenbrunnen (Zürich), Küsnacht, Weichach, Lindau und Riehen. Die Bohrungen galten der Suche nach fossilen Brennstoffen und nach Wasser. Im Weiteren wurden geologische Forschungen betrieben und die mögliche Nutzung der Erdwärme erkundet.

Bereits heute werden in der Schweiz (Riehen) sowie im nahen Ausland (Erding, Ferrera) erfolgreich Geothermieanlagen eingesetzt.


Geothermienutzung in der Schweiz.

Die Geothermie wird schon heute erfolgreich in der Schweiz genutzt. In Riehen (Basel) wurde im Jahr 1994 das bis heute einzige geothermische Heizkraftwerk in Betrieb genommen. Es versorgt neben 180 Liegenschaften in der Schweiz auch ein grosses Neubaugebiet in Lörrach (Deutschland) mit geothermischer Energie.


Geothermienutzung im nahen Ausland.

Geothermisches Fernwärmenetz in Erding (Bayern, DE)

In der Kleinstadt Erding, 36 km nordöstlich von München wurden seit 1994 bis heute 2'000 Wohnungen, einige Schulen, ein Spital sowie ein Schwimmbad an ein Fernwärmenetz angeschlossen, das zu 50% mit Wärme aus der Geothermie versorgt wird. Die jährliche Einsparung von Erdöl beträgt 3'000 Tonnen.


Fernheizung in Ferrara (Emilia Romagna, IT)

In Ferrara ist 1956 eine Erdölbohrung in einer Tiefe von 1.1km auf eine geothermische Ressource von 100 °C gestossen. Der Wärmebedarf des Grossteils der Stadt Ferrara (9'960 Wohneinheiten) kann zu 60% mit Geothermie gedeckt werden. Dadurch werden jährlich 5'000 Tonnen Erdöl eingespart.


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