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Ein nicht alltäglicher Bauernhof.
Roland Lanicca ist Bauer aus Urmein, und dies mit Leib und Seele. Der Betrieb des 32-Jährigen verbraucht im Vergleich zu einem Hof ähnlicher Grösse vier Mal weniger Strom. Wie er das macht und warum er eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, verrät er im Interview mit powernewz.
Immer mit dabei: der eineinhalb jährige Sohn Marvin. Für ihn ist der Bauernhof ein idealer Ort zum Spielen.
Ab dem 1. Januar 2010 haben Bündner Kundinnen und Kunden die Wahl zwischen ökologischen und konventionellen Stromprodukten und können so ein klares Zeichen setzen, wie ihr Strom produziert wird: Mit Wasserkraft, Sonne, Biomasse, Windkraft, Kehricht oder mit Kernenergie. «Ich finde es gut, dass nun auch die Bündner Kunden beim Strom eine breitere Auswahl haben. Für mich kommt am ehesten ewz.naturpower in Frage, ein Produkt vor allem aus Wasserkraft, ohne Kernenergie», so Roland Lanicca, Bauer aus der bündnerischen Berggemeinde Urmein. Mehr über die neuen Stromprodukte in Graubünden.
Der 32-jährige Landwirt und Vater weiss um die Bedeutung eines verantwortungsvollen Umgangs mit Energie: Sein Hof mit knapp 70 Rindern und Schafen verbraucht pro Jahr nur rund 4'500 Kilowattstunden Strom pro Jahr. Zum Vergleich: Ein Bauernhof ähnlicher Grösse benötigt im Durchschnitt bis zu vier Mal mehr Energie. Mehr über sein Erfolgsrezept, die Sendung «Bauer, ledig, sucht...» und sein spezielles Stalldach erfahren Sie im Video-Interview mit powernewz.
In Urmein scheint die Sonne oft und intensiv. Das wusste auch Lanicca, als es um den Bau seines neuen Stalls ging: «Die vielen Sonnenstunden sowie die Ausrichtung des Hofes bieten ideale Bedingungen.» Der findige Bauer vermietete daher seine Dachfläche an ein Ehepaar aus Chur, das eine Photovoltaikanlage von 300 Quadratmetern finanzierte. Die Anlage produziert jährlich rund 40'000 Kilowattstunden Solarstrom, der direkt in die ewz.solarstrombörse eingespiesen wird. «Diesen Strom können auch die ewz-Kunden in Graubünden kaufen. Ich bin auf unsere Anlage stolz, da wir so als zukunftgerichtete Bauern unseren Beitrag zur Solarenergie leisten können», sagt Lanicca. Mehr über ewz.solartop.
Sieben Fragen an Roland Lanicca.
Die neuen Stromprodukte in Graubünden.
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06.09.2009

