Navigationspfad
Zum Seitenanfang
Wenn Schüler und Missen Solarpanels montieren.
Die Ziele sind ehrgeizig. Die ersten Projekte teilrealisiert: Das Goms soll zur ersten Energieregion der Schweizer Alpen werden. So montierten Ende Mai Schülerinnen und Schüler die ersten Solarpanels auf das Dach des Fiescher Schulhauses. Mit dabei: die Miss Earth Schweiz Finalistinnen 2009.
Auch die Fiescher Kindergartenschüler freuten sich über die Hilfe der Miss Earth Schweiz Kandidatinnen.
Hoch oben am Himmel steht sie. Und sie strahlt. Als hätte sie geahnt, wie unverzichtbar sie ist. Gerade am heutigen Tag. Denn die Sonne wird künftig eine noch zentralere Rolle spielen, als sie dies in einer vom Tourismus dominierten Region ohnehin schon tut: Das Goms wandelt sich zur Energieregion Goms. Langsam, aber sicher. Und dies unter anderem mit Hilfe der Sonne. Diverse Projekte sind in der Planungsphase. Einige befinden sich bereits in der Umsetzung. Eines davon startete am letzten Freitag im Mai: Das Programm «Alpensonne». Mit Hilfe der Miss Earth Schweiz Kandidatinnen montieren einige Oberstufenschüler erste Solarpanels auf das Dach des Fiescher Schulhauses. Drei weitere grosse Gebäudedächer der Region werden folgen - noch dieses Jahr.
Um ein solches Vorhaben realisieren zu können, braucht es starke Partner. So sind am Bau dieser ersten Solaranlagen die Gemeinde Fiesch, die energieregionGOMS, die Miss Earth Schweiz Organisation, der Verein Klima-Commitment sowie das JugendSolarProjekt von Greenpeace beteiligt. Und einige Vertreter derselben sind an diesem Tag natürlich auch vor Ort.
Die Miss Earth Schweiz-Kandidatinnen Graziella Rogers (l.) und Maria Isabel Torro zusammen mit den beiden Fiescher Schülern Jonas Volken (l.) und Alessandro Jossen bei der Montage eines Solarpanels.
«Wer hat ein zweites T-Shirt dabei?», fragt eine Miss Earth Schweiz Kandidatin in die muntere Runde der übrigen Anwärterinnen. Die Miss-Kandidatinnen sind soeben am Bahnhof von Fiesch angekommen. Und sogleich heisst es: Umziehen. Hinein ins weisse T-Shirt und die passende Schärpe umhängen. Und sogleich geht es auf Richtung Schulhaus Fiesch.
Ihre Mission: Solarstromanlagen montieren. Der gefüllte Terminkalender und straffe Zeitplan macht den angehenden Missen aber nichts aus. Denn schliesslich geht mit dem Titel Miss Earth ein tieferer Sinn einher. Die Kandidatinnen werden nämlich nicht nur aufgrund ihrer Schönheit und Ausstrahlung bewertet. Im Gegenteil: Ebenso zählen die Bemühungen im Bereich der humanitären Hilfe und auf dem Gebiet des Umweltschutzes. So erstaunt es kaum, dass sich die jungen Schönheiten auf den heutigen Tag freuen: «Mit dem Einsatz von Sonnenenergie und Energiesparmassnahmen können wir aktiv etwas für den Umweltschutz tun», freut sich Kandidatin Nicole Dürsteler.
Weiter in der Reportage.
Was ist die ewz.solarstrombörse?
Startseite/Newsletter abonnieren.
10.06.2009

