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Ohne öffentliche Beleuchtung keine Stadt.

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Sie dient nicht nur zur Orientierung und Sicherheit, sie bringt auch gute Stimmung in Parkanlagen und Festlaune beim Züri Fäscht. Warum die öffentliche Beleuchtung so unentbehrlich ist und wie das Licht der Zukunft aussieht, erfahren und sehen Sie hier.


Bis im späten 18. Jahrhundert die ersten Öllaternen aufgehängt wurden, beleuchteten nur Mond und Sterne Zürichs nächtliche Strassen. Nach der Eröffnung des Kraftwerks Letten am 8. August 1892 wurde erstmals ein Teil der Stadt mit elektrischen Lampen beleuchtet. Die heutige Grossstadt Zürich kann man sich nicht mehr ohne die öffentliche Beleuchtung vorstellen. Sie sorgt nicht nur für Sicherheit auf den Strassen und schützt vor Kriminalität, sondern zaubert auch eine einzigartige Stimmung in öffentlichen Parks und Anlagen und liefert eine schöne Kulisse für das Nachtleben.

Wie wichtig die Verkehrsbeleuchtung ist, zeigt die Statistik: Auf einer Strasse innerorts gibt es mit guter Beleuchtung durchschnittlich 20 Prozent weniger Unfälle mit Verletzten, 55 Prozent weniger Tote und 50 Prozent weniger verletzte Fussgänger.


Schaffhauserplatz bei Nacht

Die öffentliche Beleuchtung bringt Sicherheit am Verkehrsknotenpunkt Schaffhauserplatz. 


Mehr Lampen, weniger Strom.
Jährlich leuchten mehr Lampen in der Stadt. Einerseits in den neu gebauten Quartieren, Strassen sowie Parks und andererseits in bestehenden Quartieren oder Strassen, die attraktiver und sicherer gestaltet werden. Seit 1968 hat sich die Anzahl der öffentlichen Beleuchtungen mehr als verdoppelt. Gleichzeitig ist der Energieverbrauch aber um 5% gesunken. Dies dank energieeffizienten Natriumdampflampen. Die öffentliche Beleuchtung hat somit auch nur einen geringen Anteil am Gesamtstromverbrauch der Stadt Zürich (0.8%). Hier zahlt sich die Strategie, konsequent modernste Technologien mit höchster Funktionalität einzusetzen, direkt aus: weniger Kosten und die Umwelt profitiert.


LED-Beleuchtung beim Fussweg Pfingstweidstrasse

Neue Beleuchtung beim Fussweg an der Pfingstweidstrasse.


Blick in die Zukunft.
Aus heutiger Sicht wird die Natriumhochdrucklampe in drei bis fünf Jahren von der LED-Technik abgelöst. Zukünftig werden wahrscheinlich LED (Leuchtdioden) eine weitere Energieeinsparung bringen. Die Technologie ist momentan noch wenig ausgereift und die Lichtleistung genügt noch nicht für die Strassenbeleuchtung in Hauptverkehrsstrassen. Erfolgreich im Einsatz sind LED jedoch bereits in Verkehrsregelungsanlagen, als Parkbeleuchtung und an Fuss- und Radwegen. Seit 2010 neu in Betrieb sind die LED-Beleuchtungen am Sagentobelbach-Fussweg in Schwamendingen sowie an Fusswegen bei der Flurstrasse und im Grünauring.


LED-Beleuchtung Grünauring.

LED-Beleuchtung des Fussweges im Grünauring.


Brennende Fragen.

Wie werden die Lampen eingeschaltet?
Fotozellen messen das Tageslicht und schalten bei einbrechender Dunkelheit über eine Fernsteuerung die öffentliche Beleuchtung quartierweise ein und aus.

Wie lange ist die öffentliche Beleuchtung jede Nacht eingeschaltet?
Die Einschaltdauer verändert sich täglich, da sie von den Jahreszeiten und von den Wetterverhältnissen abhängig ist. Die Lampen brennen pro Jahr im Durchschnitt rund 4100 Stunden lang.

Brennen die Lampen die ganze Nacht?
Die öffentliche Beleuchtung brennt durchgehend. Die sogenannte «Ganznacht-Schaltung» erlaubte den Aufbau eines technisch einfachen Kabelnetzes mit wenigen Schaltelementen und minimalem Wartungsaufwand. Zur Zeit werden elektronische Vorschaltgeräte kombiniert mit einer Nachtabsenkung getestet. Dies sollte eine weitere deutliche Energieeinsparung bringen.

Weshalb brennen Strassenlampen manchmal auch tagsüber?
Zum Auffinden von Störungen werden die Lampen eines Strassenzugs gelegentlich auch am Tag eingeschaltet.

Wo kann man ausgefallene Lampen melden?
Während der Geschäftszeit unter Telefon 058 319 49 00 oder rund um die Uhr via E-Mail: strassenbeleuchtung@ewz.ch


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