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Beschaffungsrichtlinien
Richtlinie Soziale Nachhaltigkeit
Die Stadt Zürich setzt sich schon seit längerer Zeit für eine nachhaltige Beschaffung ein. So berücksichtigt sie bei Lebensmitteln wie Kaffee, Tee, Früchten, etc. Produkte aus fairem Handel und kauft neben einheimischen Blumen nur noch solche mit dem Max-Havelaar-Label ein. Im Textilbereich beschaffen diverse Dienstabteilungen bereits heute T-Shirts, die von einer Unternehmung mit dem strengen Zertifikat SA 8000 hergestellt werden. Rand- und Pflastersteine müssen, solange keine anerkannte Deklaration vorliegt, zwingend aus der Schweiz oder aus Europa stammen. Bei handgenähten Sportbällen beschafft das Schul- und Sportdepartement bereits heute nur noch zertifizierte Produkte.
Um diese Anstrengungen weiter zu intensivieren und die soziale Dimension der Beschaffung umfassend zu regeln verabschiedete der Stadtrat die Richtlinie Soziale Nachhaltigkeit.
Insbesondere möchte die Stadt Zürich dazu beitragen, dass keine Produkte eingekauft werden, die unter bedenklichen sozialen Bedingungen hergestellt wurden: So will sie zum Einen durchsetzen, dass die geltenden Arbeitsschutzbestimmungen und Arbeitsbedingungen sowie die Gleichbehandlung von Frau und Mann eingehalten werden. Zum Anderen haben Lieferanten von Produkten, die im Ausland hergestellt werden, die Mindestanforderungen der IAO-Kernarbeitsnormen einzuhalten. Weiter will die Stadt Zürich soziale Produktionsformen wie z.B. die Angebote der Arbeitsintegration sowie Produkte aus fairem Handel gezielt fördern.
Richtlinien Soziale Nachhaltigkeit
Umsetzung der «Richtlinie Soziale Nachhaltigkeit»
Die Umsetzung der neuen «Richtlinie Soziale Nachhaltigkeit» geschieht mit folgenden drei Instrumenten:

