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Publikationen & Broschüren
Persönlich-Kolumne: Schneller Langsamverkehr
Publikation im Tagblatt der Stadt Zürich
Claudia Nielsen, Vorsteherin Gesundheits- und Umweltdepartement
Wenn ich von meiner Wohnung im Kreis 4 in mein Büro an der Walchestrasse will und von dort ins Stadthaus, so ist das Velo das schnellste Verkehrsmittel. Und der Parkplatz direkt neben dem Eingang. Daher finde ich die Bezeichnung «Langsamverkehr» für Fuss- und Veloverkehr ziemlich unpassend. Mit dem Velo unterwegs geniesse ich die frische Luft und die Bewegung. Oft kommen mir Ideen oder Lösungen in den Sinn. Ich komme ohne Stau entspannt am Zielort an und habe das angenehme Gefühl, etwas Gutes für meine Fitness und Gesundheit getan zu haben.
Seit dem 13. September werden meine Velofahrten sogar durch einen Velocomputer aufgezeichnet. Ich bin gespannt, wie viele Kilometer bis morgen Donnerstag zusammenkommen! Weshalb genau bis morgen? Dann findet der europäische Mobilitätstag «In die Stadt – ohne mein Auto» statt. Ich möchte mit gutem Beispiel vorangehen. Vielleicht kann ich Sie motivieren, morgen das Auto stehen zu lassen? Man kann nämlich das Velo wunderbar auch in einen anspruchsvollen Arbeitsalltag integrieren. Wobei ich gerne zugebe: Das geht als Stadträtin, die bloss ein paar Kilo Akten schleppen muss, einfacher als für eine Malerin oder Schreinerin auf Montage.
Bis am Wochenende laufen auch die Aktionstage «Zürich Multimobil» mit dem Höhepunkt am Sonntag in der Innenstadt. Erleben Sie, wie lustvoll umweltfreundliche Mobilität sein kann: Ob beim Orientierungslauf mit Tram und Bus, bei Velogeschichten im Kino oder im Forumtheater, beim Draisinenrennen oder beim Testen von Elektrofahrzeugen – an den Aktionstagen erleben Sie (Multi-)Mobiles hautnah!
Claudia Nielsen
Vorsteherin Gesundheits- und Umweltdepartement

