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So wird kontrolliert

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Wasserqualität in künstlichen Badebecken

Messung des pH-Wertes, Messkoffer mit Probenahmegefässen, Messgerät und pH-Sonde. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Messung des pH-Wertes

Im Wasser von Hallen-, Frei-, Therapie-bädern und Schulschwimm-becken dürfen in 100 ml Wasser weder Escherichia coli noch Pseudomonas aeruginosa nachweisbar sein. Der Gehalt an aeroben mesophilen Keimen in 1 ml Wasser muss bei 30° C ≤ 1000 sein. Gleichzeitig werden in künstlichen Badebecken der Chlorgehalt und der pH-Wert kontrolliert und die Harnstoffwerte gemessen.


Bodenabklatsch zum Nachweis von Pilzen: Hallenbadboden, Petrischale mit Nährmedium. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Bodenabklatsch zum Nachweis von Pilzen

In Hallenbädern und Schulschwimmanlagen untersuchen wir gleichzeitig mit der Wasserqualität auch die Wirksamkeit der Desinfektion der Umgebungsflächen, indem die Anzahl Pilzsporen auf 20 cm2 erhoben wird. Diese Anzahl sollte kleiner als 30 KBE sein (KBE = Koloniebildende Einheit).

Ausserdem kontrollieren wir, ob die Selbstkontrolle durch die Betreiber durchgeführt und dokumentiert wird.


Seen und Fliessgewässer

Die Einteilung der Badegewässer in die Qualitätsklassen A bis D erfolgt nach der Anzahl der Keime von Escherichia coli (E. coli) in 100 ml Wasser und dem Nachweis von Salmonellen in 1 l Wasser. Werden E. coli - Bakterien im Wasser gefunden, weist dies auf eine Verunreinigung des Gewässers durch Fäkalien hin. Salmonellen sind Bakterien, welche nach der Aufnahme Durchfälle auslösen können. Der Nachweis dieser Keime ist ein Indiz, dass weitere krankheitserregende Darmbakterien und Viren im Wasser vorhanden sein können.


Kontrollfrequenzen

Bad    
Anzahl amtiliche Kontrollen
Hallenbäder und Schulschwimmanlagen  2 Kontrollen bis zu den Sommerferien,
2 Kontrollen bis Ende Jahr
Freibäder (Beckenbäder) je nach Witterung 2-3 Kontrollen pro Saison
Planschbecken in den Schwimmbädern und Parkanlagen je nach Witterung 2-3 Kontrollen pro Saison
See- und Flussbäder je nach Witterung 3-4 Kontrollen pro Saison, wobei die erste Kontrolle ca. 3 Wochen vor Saisonbeginn erfolgen muss

Veränderliche Momentaufnahmen

Bei den ermittelten Badewasserqualitäten in Seen und Flüssen handelt es sich immer um Momentaufnahmen. Wetter und Wasserführung können die Verhältnisse innerhalb von Stunden oder Tagen ändern. Vor allem nach starken Regenfällen kann sich die Situation rasch verschlechtern, wenn Gülle und Kot von Wiesen und Feldern abgeschwemmt wird oder die Kanalisation überläuft.


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