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Einheimische Ameisen

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Lasius emarginatus, Bild Reiner Pospischil - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Lasius emarginatus, Bild Reiner Pospischil

Im Frühling, wenn unsere einheimischen Ameisen im Freien noch nicht so viel Nahrung finden, können sie in Gebäude eindringen und zu unliebsamen Nahrungskonkurrenten des Menschen werden.


Aussehen

Lasius emarginatus, Quelle: Bernhard Seifert, Ameisen: beobachten, bestimmen. ISBN 3-89440-170-2.

Lasius emarginatus, Quelle: Bernhard Seifert, Ameisen: beobachten, bestimmen. ISBN 3-89440-170-2.

Die häufigsten Hausameisen (Lasius emarginatus und L. brunneus) sind schwarz mit rotbraunem Brustteil und 2.4 - 4 mm gross. Daneben gibt es andere Arten, welche ganz schwarz sind. Auch die etwa 6 - 12 mm gossen Rossameisen (Camponotus) können in Innenräume gelangen. Wenn Sie unsicher sind, mit welcher Art Sie es zu tun haben, können Sie uns ein paar Ameisen in einer Dose zur Bestimmung schicken.


Verhalten

Einheimische Ameisenarten bauen ihr Nest in der Erde, in Bäumen und auch häufig in Häusern, wo sie im Mauerwerk, in morschem Holz oder in der Isolation nisten.


Schaden

In der Natur sind Ameisen sehr nützliche Tiere, im Wohnbereich können sie aber ziemlich lästig werden. Sie können Kork- und Styroporisolationen durchlöchern und massenhaft in Wohnungen auftreten.


Vorbeugung

Wenn Sie Ameisen im Haus haben, sollten Sie keine Süssigkeiten herumliegen lassen. Wenn Ihnen Ameisen auf dem Gartensitzplatz zu schaffen machen, sollten Sie den Sand unter den Steinplatten durch groben Kies ersetzen. Ameisen bauen ihre Nester bevorzugt im Sand.


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Bekämpfung

Da das Nahrungsangebot im Laufe der Zeit im Freien stark zunimmt, kann es sein, dass die Ameisen von selbst wieder verschwinden. Falls nicht, können Sie versuchen, sie mit Köderdosen (mit Insektizid versehene Nahrung) zu bekämpfen. Der beste Zeitpunkt zur Köderausbringung ist März bis April, wenn es draussen noch kalt ist, die Ameisen aber schon aktiv und hungrig sind. Haben die Ameisen einen Köder entdeckt, bildet sich bestenfalls eine Ameisenstrasse. Stören Sie diese auf keinen Fall, denn nur auf diese Weise kommt das vergiftete Futter zur Königin und zu den Larven. Jeder Köder ist nur so gut wie seine Akzeptanz. Stellen Sie die Dosen dort hin, wo Sie Ameisen gesehen haben. Falls die Ameisen nicht an die aufgestellte Köderdose gehen, müssen Sie es mit einem anderen Produkt versuchen. Da Ameisen sehr wählerisch sind, braucht es sehr viel Geduld bei der Vertreibung oder Bekämpfung.

Wichtig: Keine Insekten-Sprays verwenden
Mit Insekten-Sprays können Sie Ameisen in den meisten Fällen nicht vertreiben, da Sie das Nest gar nicht erreichen in dem sich die Königin und der Nachwuchs befinden. Ausserdem atmen Sie bei der Anwendung in geschlossenen Räumen sehr viel von dem Wirkstoff ein und können damit sich selbst schaden. Also lieber keine Insekten-Spraysverwenden. Wenn Sie die Ameisen nicht selbst mit Köderdosen wegbringen, ist der Beizug einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma nötig.


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