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Hornisse

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Hornisse, Bild R. Altenkamp, Wikipedia - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Hornisse, Bild R. Altenkamp, Wikipedia

Die Hornisse ist unsere grösste einheimische Wespenart und gehört zu den sozialen Faltenwespen. Sozial nennt man sie, weil sie Staaten mit einer Königin und vielen Arbeiterinnen bildet. Sie ist eine geschickte Jägerin, die bis spät in die Nacht noch auf die Jagd nach Fliegen, Wespen, Raupen etc. geht. Ein grosses Hornissenvolk kann täglich bis zu 500 Gramm Insekten erbeuten! Hier erfahren Sie mehr über die Hornisse und unsere Wespenarten.


Aussehen

Die Hornisse ist die grösste Wespenart in Mitteleuropa. Ihre Arbeiterinnen können 18 bis 25 mm, die Königinnen sogar 25 bis 35 mm Länge erreichen. Ihr Kopf und ihre Brust sind - im Gegensatz zu allen anderen Wespenarten bei uns - schwarz-braun anstatt schwarz-gelb gemustert.

Das Nest ist beige, okerfarbig und wird in einem abgeschlossenen Raum gebaut. In der Natur in Baumhöhlen, im Siedlungsraum zum Beispiel in Rollladenkästen oder Vogel-Nistkästen.


Hornissenvolk in Vogel-Nistkasten an einem Baumstamm. Die Hornissen haben unten am Kasten das Nest vergrössert. Bild: B. Krebser - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Hornissenvolk in Nistkasten, Bild: B. Krebser


Hornissenvolk in Baumhöhle - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Hornissenvolk in Baumhöhle


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Verbreitung

Die Hornisse ist in Mitteleuropa sehr selten geworden. In Deutschland und Österreich ist sie geschützt. Einerseits findet sie immer weniger geeignete Orte wie naturnahe Mischwälder mit Baumhöhlen für ihr Nest, andererseits hat sie - völlig zu unrecht - einen schlechten Ruf und wird bekämpft. 
In den Sommern 2003 und 2006 bekamen wir wegen des schönen Wetters eine Rekordzahl an Hornissenmeldungen.


Anzahl Hornissenmeldungen 1997 - 2011

Schaden

Wir erhalten immer wieder Telefonanrufe mit der Frage: „Wir haben Hornissen in unserem Garten. Die sind doch sehr gefährlich. Wie können wir sie bekämpfen?" Wenn man etwa 4 m Abstand von einem Hornissennest hält, kann man sehr gut mit ihnen zusammenleben. Sie kommen auch nicht als ungebetene Gäste an unseren Tisch wie die mit ihnen verwandten kleineren Wespenarten Deutsche und Gemeine Wespe. (Siehe auch Seite "Vorurteile und Schauermärchen über Hornissen").
Marcus Schmidt von der Beratungsstelle Schädlingsbekämpfung hat schon hautnah Bekanntschaft mit Hornissen gemacht und kann bestätigen, dass ein Hornissenstich nicht schlimmer als ein normaler Wespenstich ist. Deshalb lautet unser Rat in diesem Fall: „Wenn immer möglich sollten Sie ein Hornissenvolk leben lassen! Falls das nicht geht, rufen Sie uns an, es gibt in der Stadt Zürich die Möglichkeit, Hornissen umzusiedeln. Eine Bekämpfung sollte erst als allerletzte Möglichkeit in Betracht gezogen werden." Wir danken allen, die „ihre" Hornissenvölker leben lassen!


Hornissen in den Medien


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