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Mehlkäfer
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Mehlkäfer, Tenebrio molitor
Der Mehlkäfer war früher ein bedeutender Vorratsschädling. Er vermehrte sich im gelagerten Mehl und machte es unbrauchbar.
Heute ist er in Müllereien, Bäckereien und Getreidespeichern nicht mehr anzutreffen, da seine Entwicklung bei Normaltemperatur mehr als ein Jahr dauert. Man findet ihn heutzutage im Sommer ab und zu in Wohnungen. Häufig kommt er von Vogelnestern im Dach. Sowohl die Larve ("Mehlwurm") als auch der Käfer können weit herumkriechen. Oft findet man in kurzen Abständen mehrere Mehlkäfer, die aber nach kurzer Zeit wieder verschwinden. In der Küche verursachen sie keinen Schaden, da die Entwicklung sehr lange dauert und die meisten Vorräte schnell aufgebraucht werden. Ausserdem ist der Käfer zu gross, um in verschlossen aufbewahrte Getreideprodukte (Mehl, Müesli etc.) zu gelangen.
Aussehen
Der Käfer ist etwa 2 cm gross und schwarz. Die Larven sind gelblichbraun, deutlich segmentiert und können bis 3 cm lang werden.
Biologie
Die Entwicklungsdauer der Larven ist temperaturabhängig und dauert im Freien und in Wohnräumen etwa 15 - 20 Monate. Die Käfer leben bis 4 Monate und treten in Wohnräumen vor allem im Juni, Juli und August auf. Meistens ist es nach zwei Wochen vorbei.
Vorbeugen
Verlassene Tauben- und Spatzennester sollten Sie ausräumen. Der Mehlwurm wird vor allem bei körnerfressenden Vogelarten gefunden.

