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Mäuse

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Im Herbst, wenn die Temperaturen fallen, können vermehrt Mäuse in Gebäude eindringen. Bei uns handelt es sich vor allem um die Hausmaus (Mus musculus) oder um die Waldmaus (Apodemus sylvaticus).


Hausmaus, Bild Wiikipedia - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Hausmaus, Bild Wiikipedia


Waldmaus, Bild Wikipedia - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Waldmaus, Bild Wikipedia


Mäuse sind bedeutende Hygieneschädlinge. Sie können Krankheitserreger (z.B. Salmonellen) übertragen, durch ihren Nagetrieb grosse Materialschäden anrichten und durch ihren Kot und Urin Räume und Lebensmittel verschmutzen. Ausserdem sind sie sehr fruchtbar und können sich bei günstigen Bedingungen stark vermehren. Deshalb dürfen sie in Gebäuden nicht geduldet werden.


Wie vermeiden Sie ein Eindringen von Mäusen?

Sie können den Mäusen das Eindringen in ein Gebäude erschweren, indem Sie mögliche Zugänge verschliessen:

  • Türen schliessen
  • Kellerfenster engmaschig vergittern (Maschenweite höchstens 5 mm)
  • Keine Kletterpflanzen an Fassade, bzw. Pflanzen ca. 1 m unter dem Dach abschneiden, damit ein Eindringen in den Dachstock nicht möglich ist
  • Keine Vogelfütterung auf dem Balkon
  • Vollständige Vergitterung durch Lochblech bei vorgehängter Fassade


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Was tun, wenn Mäuse im Gebäude sind?

Falls es sich nur um eine oder wenige Mäuse handelt, können Sie versuchen, diese selbst zu bekämpfen. Ist der Befall jedoch schon gross, sollten Sie die Hilfe einer professionellen Schädlingsbekämpfungsfirma in Anspruch nehmen.


Rapp Mausfalle - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Rapp Mausfalle

Wir empfehlen zur Bekämpfung in Wohnungen Schlagfallen, da Sie bei Lebendfallen eine lebendige Maus in der Falle haben und diese entweder kilometerweit wegtransportieren oder selbst umbringen müssten. Wir haben sehr gute Erfahrungen gemacht mit der Mäusefalle „Rapp2", welche Sie bei der LANDI (Landwirtschaftliche Genossenschaft, www.landischweiz.ch) kaufen können. Bei dieser Falle kann die Maus nur von einer Richtung her in die Falle gelangen und nicht, wie bei den Holzbrettchen mit Metallbügeln von verschiedenen Richtungen her. So wird die Maus zuverlässig getötet.


Als Köder haben sich Schokolade oder mit Erdnussbutter vermischte Haferflocken bewährt. Wichtig ist, dass Sie die Fallen entlang von Wänden platzieren, da Mäuse sehr ungern diagonal durch einen Raum gehen. Die Fallen müssen jeden Tag kontrolliert werden, da sie auch von selbst zuschnappen können und so natürlich keine Maus mehr fangen. Falls Sie eine tote Maus in der Falle finden, können Sie diese (bitte mit Handschuhen anfassen) im Hausabfall entsorgen.

Mausköder mit blutverdünnendem Wirkstoff sind eine weitere Möglichkeit zur Mausbekämpfung. Dieser Köder ist allerdings auch für Vögel, Hunde und Kinder giftig und sollte sehr vorsichtig und genau nach Anweisungen auf der Packung angewendet werden. Der Nachteil dieser Methode ist, dass sich die Mäuse nach dem Fressen des Köders in ihre Schlupfwinkel zurückziehen. Wenn sie dort sterben, kann es für einige Tage zu Geruchsbelästigungen kommen.


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