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Entwicklung der Schädlingsverteilung

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Anhand unserer Datenbank sehen wir, wie sich die verschiedenen Schädlinge in Zürich entwickeln.


2006 bis 2011

In den letzten Jahren sind die Anzahl Anfragen zur Bettwanze stark angestiegen. Diesen Trend bestätigen auch Schädlingsbekämpfungsfirmen aus der ganzen Schweiz. In ganz Europa, Amerika und Australien wird ein starker Anstieg der Bettwanzenfälle beobachtet. Als Ursache wird hauptsächlich die verstärkte Reiseaktivität der Leute und der Handel mit Second-Hand-Gegenständen vermutet. Durch die häufigen Berichte über die Bettwanze in den Medien, sind die Anzahl Anfragen bei uns 2008 und 2009 leicht gesunken. Das heisst aber nicht, dass dieser Schädling weniger vorkommt, sondern dass ihn die Leute kennen und deshalb nicht mehr zu uns zur Bestimmung bringen.

Im Jahr 2006 hatten wir wegen des schönen Wetters in den Monaten Juni und Juli mehr Anfragen. Das schöne Wetter begünstigte Waldschaben, Ameisen, Bienen, Wespen und Hornissen.


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Exponentielle Zunahme der Bettwanzenfälle in Zürich

Die Grafik zeigt die exponentielle Zunahme der Anzahl Anfragen zur Bettwanze.

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Anzahl Meldungen zu verschiedenen Schaben-Arten

Die Grafik zeigt die Abnahme der Anzahl Anfragen zur Deutschen Schabe und Braunbandschabe zwischen 1994 bis 2011, während die Anfragen zur Orientalischen Schabe in diesem Zeitraum gleich bleiben.

Die Anzahl Meldungen pro Jahr zur Deutschen Schabe, eines weltweit verbreiteten Hygieneschädlings, nimmt ab. Dieser Trend wird nicht nur in der Stadt Zürich, sondern auf der ganzen Welt verzeichnet. Dies wird vor allem auf die nachhaltigere Bekämpfungsmethode mit Schaben-Gel zurückgeführt. Dieses Gel ist im Gegensatz zur Sprühmethode länger wirksam, und führt zur effizienten Ausrottung einer Schabenpopulation in einem Gebäude. Die Anzahl Meldungen zur Braunbandschabe sinkt ebenfalls, während die Anzahl Meldungen zur Orientalischen Schabe auf niederem Niveau schwankt. Im Jahr 2010 koordinierten wir eine Bekämfungsaktion in einem Häuserblock mit 23 Häusern, dem gemeinsamen Innenhof und auf der Strasse. Von den 23 Häusern waren 20 mit Orientalischen Schaben befallen. Deshalb stieg im Jahr 2010 die Anzahl Anfragen zur Orientalischen Schabe so stark an.


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2004 und 2005

Die Anzahl Anfragen total ist in den Jahren 2004 und 2005 unter den langjährigen Durchschnitt gesunken, weil wir nur noch BewohnerInnen der Stadt Zürich beraten und alle externen Anfragenden an Schädlingsbekämpfungsfirmen und Naturmuseen verweisen. Zu dieser Abnahme trug auch das wieder "normale" Sommerwetter 2004 bei.
Die Zahlen der Deutschen und der Gemeinen Wespe sind seit 2004 so klein, weil wir seit Anfang 2004 keine Wespenbekämpfungen mehr durchführen. Deshalb konnten wir bei Wespenmeldungen die Art nicht mehr bestimmen.
Dank des milden Winters 03/04 konnten viele Hornissen-Königinnen überleben und im Frühjahr ein neues Volk aufbauen.


2002 und 2003

Der extrem warme und trockene Sommer 2003 war für die Insekten ideal. Dies merkten wir an der Anzahl Anfragen, die im Sommertrimester um ca. 40 % über derjenigen des Sommers 2002 lag. Vor allem die Waldschaben, Wespen, Hornissen, Pharaoameisen und Halmfliegen wurden durch den Jahrhundertsommer begünstigt. Für andere Tierarten wie z.B. den Katzen- oder Hundefloh war die grosse Trockenheit nicht günstig.
Zur Deutschen Schabe, einer tropischen Schabenart, registrierten wir in den Jahren 2003 und 2002 markant weniger Anfragen. Ob sich dieser erfreuliche Trend zukünftig fortsetzen wird, wird sich zeigen.


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Tierarten

Die Meldungen zu Waldschaben stiegen seit Anfang der 90er Jahre an und halten sich jetzt auf einem konstant hohen Niveau. Da Waldschaben bei uns einheimisch sind, kommen Anfragen zu ihnen vor allem in der warmen Jahreszeit, im Winter sind sie nicht aktiv.
Die Meldungen zu tropischen Schaben hingegen nehmen ab, was eventuell auf den Erfolg einer neuen Behandlung mit Schabengel zurückzuführen ist. Da diese Schaben aus den Tropen zu uns eingeschleppt wurden, können sie im Freien nicht überleben, sie halten sich nur in Gebäuden auf. Deshalb erhalten wir auch das ganze Jahr über Meldungen dazu.

Das Ratten- und Mäusevorkommen ist über die Jahre hinweg mehr oder weniger konstant.

Wespen sind stark vom Wetter abhängig. In einem kalten Winter, sterben viele überwinternde Königinnen. Wenn das Wetter im Juni regnerisch und nass ist, kann ein ganzes Wespenvolk sterben, weil zuwenig Nahrung zu finden ist. Wir merken dies an der Anzahl Anfragen über Wespen.

Auch das Auftreten der einheimischen Ameisen ist wetterabhängig. Diese Zahlen können also - wie die der Wespen - von Jahr zu Jahr stark schwanken.

Wenn Sie an Zahlen zu anderen Tierarten interessiert sind, nehmen Sie mit uns Kontakt auf.


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Weitere Informationen

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Stadt Zürich
Umwelt- und Gesundheitsschutz
Gesundheitsschutz

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Walchestrasse 31
Postfach 3251
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