Navigation - Gesundheits- und Umweltdepartement




Stadttauben

Zurück zur Übersicht

Seite vorlesen

„Stadttauben sind verwilderte Haustiere und sind auf unsere Fütterung angewiesen“

Seit der frühesten Domestikation der Felsentaube, haben sich Feld- und Haustauben aus der menschlichen Obhut befreit und sich in Städten angesiedelt. Stadttauben sind keine Haustiere sondern Wildtiere. Sie sind wie ihre Vorfahren fähig, ihr eigenes Futter zu suchen. Wenn Futter in der Stadt knapp wird, fliegen sie zur Futtersuche auf die umliegenden Felder. Damit haben sie für das Brutgeschäft weniger Zeit und vermehren sich nicht so stark. Auch der Schweizer Tierschutz (STS) empfiehlt in seinem Merkblatt "Die Strassentaube - aus Sicht des Tierschutzes": Aktiver Tierschutz ist Tauben nicht füttern!


„Die Fütterung trägt nicht zur Vermehrung der Tauben bei, sondern zur Gesunderhaltung“

Das Gegenteil ist der Fall, die Fütterung schadet den Tauben!

Die Schweizerische Vogelwarte Sempach schreibt dazu: „Das Füttern ist sogar die Ursache der in den Städten existierenden Taubenprobleme. Dank dieser zusätzlichen Nahrung können mehr Tauben in der Stadt leben, als es das Nistplatzangebot eigentlich zulässt. Die Folge sind drangvolle Enge mit prekären hygienischen Verhältnisse an den Nistplätzen und kranke Tiere. Das Problem lässt sich nur lösen, wenn nicht mehr gefüttert wird!“


Zurück zur Übersicht

Seite drucken    nach oben


Weitere Informationen