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Holzschutzmittel

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Holzschutzmittel werden zum Schutz vor holzzerstörenden Insekten und Pilzen eingesetzt. Solche Produkte sind deklariert für die Anwendung im Aussenbereich. Gelegentlich werden Grundierungen, Putze und Anstriche mit bioziden Wirkstoffen aber auch im Hausinneren appliziert. In Innenräumen können sich die Biozide im Staub und an allen Oberflächen anreichern.

Symptome sind in der Regel unspezifisch und treffen oft nur einzelne, empfindliche Personen. Eine Exposition kann beispielsweise die Nervenfunktionen beeinträchtigen, dies manchmal erst nach Jahren. Aufgrund ihrer gesundheitsschädlichen Wirkung sind Fungizide und Insektizide im Innenraum verboten.


Pentachlorphenol (PCP)

PCP darf heute in Europa nicht mehr verwendet werden. Eine Dauerbelastung mit PCP kann die Gesundheit beeinträchtigen. PCP kann zum Beispiel in Baumaterialien und im Mobiliar vorkommen:

  • Holzschutzmittel in Farben, Lacken, Imprägnierungen (PCP von früher, aber auch andere, weiterhin gebräuchliche Wirkstoffe)
  • Holzwerkstoffe, für welche belastetes Altholz verwendet wurde. Solchermassen kontaminierte Spanplatten sind bisher Ausnahmefälle.
  • Importierte Lederwaren (Lederbekleidung, Lederbezüge)
  • Textilien (z.B. Orientteppiche)

Insektenbekämpfung

Zur Insektenbekämpfung stehen chemische Mittel zur Verfügung. Beschwerden zeigen, dass Sprays (auch getränkte Blätter und Chips aus dem Handel) gelegentlich zu sorglos eingesetzt werden. Erkältungssymptome und Kopf-/Gliederschmerzen bei empfindlichen Personen können die Folge sein.

In solchen Fällen empfehlen wir, die gesamte mottengeschützte Wäsche aus der Wohnung auszuquartieren; ebenfalls alle Mottenschutzblätter oder -strips.



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