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Passive Sonnenenergienutzung
Optimierung
Die Optimierung der passiven Sonnenenergienutzung ist Bestandteil eines jeden Planungsprozesses. Je effizienter ein Gebäude in energetischer Hinsicht werden soll, desto wichtiger ist es, dass alle Optimierungsmöglichkeiten ausgeschöpft werden. Die Optimierung der passiven Nutzung der direkten Sonnenenergieeinstrahlung erfolgt primär durch bauliche Massnahmen wie:
- Direktgewinn durch Fensterflächen, Optimierung der Fensterfläche und Ausrichtung, tiefe U-Werte und hohe g-Werte
- Speicherwirksame Gebäudemasse
- Geringe Verschattung der Fensterflächen
- Offene Grundrisse, die eine gute Wärmeverteilung ermöglichen
- Heizsystem, das mit entsprechender Regelung rasch auf Sonnenenergiegewinne reagieren kann
- Äussere Sonnenschutzeinrichtung, die das Innere vor übermässiger Überhitzung schützt, idealerweise in vertikaler Richtung bedienbar, oder mit in der Höhe unterschiedlicher Lamellenstellung, evtl. kombiniert mit innerem Blendschutz.
- Nachtabdeckung der Fensterflächen als Schutz gegen nächtliche Auskühlverluste
- Wintergarten als Pufferzone
- Transparente Wärmedämmung
- Latentspeichernde Materialien
Sonnen- und Blendschutz
Der energetische Nutzen eines zum aussenliegenden Sonnenschutz zusätzlich installierten inneren Blendschutzes ist von Stadt und Kanton Zürich untersucht worden. Ein zusätzlicher innerer Blendschutz ist nur bei energetisch schlechten, unsanierten Gebäuden mit Ausrichtung gegen Süden energetisch begründbar. Für die NutzerInnen der Räume ergibt der zusätzliche innere Blendschutz bei konventionellem äusserem, vertikal schliessendem Sonnenschutz den Vorteil einer besseren Tageslichtnutzung und damit angenehmere Arbeitsbedingungen. Mit einem optimierten äusseren Sonnenschutz, mit variabler Lamellenstellung oder Bedienung von unten nach oben, kann derselbe Effekt erzielt werden.
Informationen zur aktiven Sonnenenergienutzung finden Sie unter Sonnenenergie.

