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Messwerte
Luftbelastung in der Stadt Zürich 2010
Eine mehrtägige Inversionslage Mitte Februar und eine kurze Inversionslage Ende Dezember prägten die Wintermonate. Auch 2010 präsentierte sich der Sommer von der verhaltenen Seite. Einzig im Zeitraum von Ende Juni bis Ende Juli kamen sommerliche Gefühle hoch.
Die Stickstoffdioxid (NO2)-Belastung im Jahresmittel lag auch 2010 am Messort Schimmelstrasse (Bhf. Wiedikon) mit 44 µg/m³ am höchsten, die Messstation Stampfenbachstrasse lag mit 36 µg/m³ etwas niedriger als im Vorjahr, jedoch im Bereich der Vorjahre. Am Zürichberg an der Messstation Schulhaus Heubeeribüel wurde mit 19 µg/m³ die geringste NO2-Belastung verzeichnet. Die Feinstaubbelastung (PM10) lag an der Stampfenbachstrasse gegenüber 2009 mit 23 µg/m³ ebenfalls etwas tiefer und auf demselben Niveau wie der Messort Schimmelstrasse. Bei beiden Schadstoffen wird der jeweilige Langzeitgrenzwert im Stadtzentrum und an Verkehrsachsen weiterhin überschritten. Für NO2 kam es an der Stampfenbachstrasse zu 3 (Vorjahr 3), an der Schimmelstrasse zu 6, für Feinstaub PM10 an der Stampfenbachstrasse zu 12 (Vorjahr 12), an der Schimmelstrasse zu 14 Überschreitungen der entsprechenden Kurzzeitgrenzwerte.
Länger anhaltende stabile Schönwetterlagen waren auch im Sommer 2010 eine Seltenheit. Insgesamt resultierten 2010 an der Stampfenbachstrasse 185 (Vorjahr 51) und am Stadtrand 296 (Vorjahr 242) Überschreitungsstunden. Nahezu drei Viertel der Überschreitungen konnten dabei auf die Schönwetterperiode von Ende Juni bis Ende Juli zurückgeführt werden.
Jahresauswertung Stampfenbachstrasse 2011
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Jahresmittelwert
µg/m³ |
Anz. Tagesmittel über Grenzwert
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Anz. Stundenmittel über dem Grenzwert
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| Stickstoffdioxid NO2 | 35 | 2 | - |
| Feinstaub PM10 | 22 | 10 | - |
| Ozon O3 | - | - | 114 |
Luftbilanz der Stadt Zürich 2008
Die Luftqualität in der Stadt Zürich hat sich gegenüber 2004 nur wenig verbessert. Dies zeigt eine flächendeckende Untersuchung, welche 2008 durchgeführt wurde.
Neben der dauernden Messung der Luftqualität führt der Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich periodisch flächendeckende Untersuchungen mit einem verdichteten Messnetz durch. Die Ergebnisse dieser Untersuchung aus dem Jahr 2008 zeigen, dass sich die Luftqualität gegenüber dem Vergleichsjahr 2004 weiterhin leicht verbessert hat. Im Vergleich zu den Neunziger Jahren flacht die Verbesserung der Luftqualität jedoch deutlich ab. Beim Schadstoff Stickstoffdioxid (NO2) sind kaum mehr Verbesserungen festzustellen.
Bei den drei wichtigsten Schadstoffen Stickoxid, Ozon und Feinstaub (PM10) liegt die Belastung noch immer deutlich über den Grenzwerten der Luftreinhalteverordnung.

