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Kohlenmonoxid
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CO-Emissionen Stadt Zürich 2005
Kohlenmonoxid (CO) ist ein farb- und geruchloses, schlecht wasserlösliches Gas. Es entsteht hauptsächlich bei unvollständigen Verbrennungsprozessen und kann in fast allen Verbrennungsabgasen nachgewiesen werden. Der motorisierte Strassenverkehr ist eine der Hauptquellen der CO-Emissionen.
In der Stadt Zürich wird Kohlenmonoxid zu fast 97% vom motorisierten Strassenverkehr emittiert. Der Rest stammt aus Feuerungsanlagen, gewerblichen Maschinen und der Kehrichtverbrennung. Infolge des sehr hohen Verkehrsanteils gilt Kohlenmonoxid als typischer Leitschadstoff des Motorfahrzeugverkehrs.
Grenzwert
Kurzzeitgrenzwert: 8000 µg/m³ im 24-Stunden-Mittel (maximal 1 Überschreitung pro Jahr)
Belastungssituation
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Höchste Kohlenmonoxid-Tagesmittelwerte an der Stampfenbachstrasse
Die CO-Belastungen haben in der Stadt Zürich seit Mitte der 80er-Jahre kontinuierlich abgenommen. Seit 1986 wurden keine Überschreitungen des Grenzwertes für das Tagesmittel mehr registriert. Diese positive Entwicklung ist eine Folge motorseitiger Massnahmen und vor allem der verschärften Abgasvorschriften (Katalysator für benzinbetriebene Motorfahrzeuge). Mit der Abgasnorm EURO 4 wird der CO-Ausstoss noch weiter zurückgehen.
Wirkungen
Kohlenmonoxid wirkt als Atemgift beim Menschen und bei warmblütigen Tieren. Es bindet sich stärker und schneller an das Hämoglobin im Blut und behindert dadurch Sauerstoffaufnahme und -transport.

