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Schwermetalle

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Feinstaub PM10 und Staubniederschlag enthalten Schwermetalle wie Blei, Cadmium, Zink, sowie toxische organische Verbindungen wie polyaromatische Kohlenwasserstoffe, Dioxine und Furane. Die Schwermetalle in den Staubpartikeln werden eingeatmet, in Gewässern oder auf dem Boden deponiert, wo sie bei der Nahrungsmittelproduktion von den Pflanzen aufgenommen werden können und in den Nahrungskreislauf gelangen. Sie reichern sich im Körper und im Boden an und können gesundheitsschädliche Folgen haben respektive zu verminderter Fruchtbarkeit der Böden führen. Der Abbau von Schwermetallen erfolgt im Organismus wie im Boden sehr langsam.


Blei

Die leichte Bearbeitbarkeit von Blei führte dazu, dass es bereits bei den Römern und im Mittelalter für den Bau von Wasserleitungen eingesetzt wurde, was allmähliche Vergiftungen zur Folge hatte.

Besonders toxisch sind Organoblei-Verbindungen, wie sie bis vor einigen Jahren noch als Additiv im Benzin (Anti-Klopfmittel) eingesetzt wurden. Ihre Fettlöslichkeit beschleunigt die Aufnahme in den Körper.

Blei lagert sich in den Knochen, Muskeln und im Nervensystem ein und führt bei zunehmender Vergiftung zu Schädigungen des Nervensystems und zu Unfruchtbarkeit.


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Cadmium

Cadmium kennt die Menschheit erst seit ca. 200 Jahren, unter anderem als Bestandteil von Rostschutzmitteln. Heute wird weitgehend auf den Gebrauch von Cadmium verzichtet. Cadmium gilt als sehr giftig und führt zu Schädigungen in Lunge, Niere und Leber. Es besteht zudem der Verdacht der krebsauslösenden Wirkung beim Menschen.


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Zink

Zink kam bereits im Altertum bei der Herstellung von Messing als Legierungsbestandteil zum Einsatz. Heutige Anwendungen bestehen im Korrosionsschutz, Bauwesen (Zinkbedachungen) und in Batterien.

Zink ist ein unentbehrliches Spurenelement für den menschlichen Körper. In grösseren Mengen führt es jedoch zu Problemen im Verdauungstrakt.

Im Boden behindert Zink das Pflanzenwachstum und hemmt die Aktivitäten von Mikroorganismen und Regenwürmern.


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Grenzwerte

Blei (Pb) im Schwebestaub (PM10): 500 ng/m³ im Jahresmittel
Blei (Pb) im Staubniederschlag: 100 µg/(m² x Tag) im Jahresmittel
Cadmium (Cd) im Schwebestaub (PM10): 1.5 ng/m³ im Jahresmittel
Cadmium (Cd) im Staubniederschlag: 2 µg/(m² x Tag) im Jahresmittel
Zink (Zn) im Staubniederschlag: 400 µg/(m² x Tag) im Jahresmittel


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