Navigation - Gesundheits- und Umweltdepartement




Staubniederschlag

Seite vorlesen

Bei Staubniederschlag oder Staubdeposition handelt es sich um Partikel, die auf Grund ihrer Grösse sedimentieren oder im Regen ausgewaschen werden. Er kann beispielsweise auf jedem Fenstersims gefunden werden. Die Messung erfolgt durch Bestimmung der Masse an Staub, die sich über einen bestimmten Zeitraum auf eine definierte Fläche niederschlägt.


Grenzwert

Staubniederschlag insgesamt: 200 mg/(m² x Tag) im Jahresmittel


Wirkungen

Der Grund für die Reglementierung des Staubniederschlags mit Grenzwerten liegt in erster Linie beim Bodenschutz. Im Staubniederschlag enthaltene Inhaltsstoffe, insbesondere Schwermetalle, können zu übermässigen Belastungen des Bodens führen. Über den Anbau von Getreide, Gemüse etc. gelangen sie in den Nahrungskreislauf und können die Gesundheit von Mensch und Tier schädigen. Zudem bauen sich Schwermetalle nur sehr langsam ab. So kann der kontinuierliche Eintrag zu einer Anreicherung im Boden und in der Folge zu verminderter Bodenfruchtbarkeit und sinkenden Ernteerträgen führen.


Jahresmittelwerte Staubniederschlag






Seite drucken    nach oben


Weitere Informationen