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Gesundes und umweltfreundliches Einkaufen

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Saisonal und Bio

Frisches Gemüse wählt man am besten saisonal und in Bio-Qualität: So braucht es keine beheizten Gewächshäuser, die viel Energie benötigen.

Zum Beispiel: Ein Kilogramm Saison-Tomaten verursacht rund 0.1 Kilogramm  CO2. Bei der Produktion der gleichen Menge Tomaten im beheizten Gewächshaus werden 10 Mal mehr  CO2 verursacht. Rund 80 Prozent gehen auf Kosten der Heizung, die in der Regel mit fossilen Energieträgern betrieben wird.

Nicht nur beim Gemüse, sondern auch bei anderen Lebensmitteln weist Bio deutliche Vorteile auf. Biologisch bewirtschaftete Flächen werden nicht mit Pestiziden belastet und es wird auf Kunstdünger verzichtet. Wasser und Boden werden weniger verschmutzt, was vieleen Tier- und Pflanzenarten zu Gute kommt. So ist zum Beispiel die Vogel-, Pflanzen- und Käfervielfalt auf Bio-Betrieben markant grösser als auf anderen Betrieben.


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Regionale Lebensmittel

Bezieht man regionale Lebensmittel, hat man kurze Transportwege und fördert die Produkte aus der Region. Am stärksten ins Gewicht fallen die Flugtransporte.

Zum Beispiel: Ein Kilogramm Erdbeeren, das im Winter aus Aegypten eingeflogen wird, verursacht drei Kilogramm  CO2. Rund 30 Mal besser sieht die Klimabilanz bei Saison-Erdbeeren zwischen Juni und August aus der Schweiz aus. Solche Erdbeeren verursachen pro Kilogramm nur noch 0.14 Kilogramm  CO2.

Je nach Transportmittel und Transportdistanz wird die Umwelt unterschiedlich belastet. Für den Transport von einem Kilogramm Lebensmittel über 1000 Kilometer sieht die  CO2-Belastung folgendermassen aus:

  • Lastwagen: 0.28 Kilogramm  CO2
  • Flugzeug: 1.1 Kilogramm  CO2
  • Schifftransport: 0.01 Kilogramm  CO2

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Pflanzlich statt tierisch

Obst, Gemüse und Getreide haben die bessere Umweltbilanz. Tierhaltung braucht deutlich mehr Ressourcen und verursacht viel mehr Treibhausgas-Emissionen.

In der Schweiz essen wir im Durchschnitt ein Kilogramm Fleisch pro Woche. Das ist doppelt so viel wie vor 50 Jahren - nicht ohne Folgen für Boden, Wasser und das Klima. Fleisch und tierische Produkte belasten die Umwelt und das Klima besonders stark.

Über 70 % der Landwirtschaftsfläche weltweit wird heute für die Tierhaltung beansprucht. Grosse Flächen Wald bieispielsweise im Amazonas werden für Futterproduktion und Tierhaltung gerodet. Ausserdem wird viel Wasser verbraucht. Für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch braucht es zum Beispiel 15'500 Liter Wasser.

In der Schweiz sind tierische Produkte für rund 50 % der ernährungsbedingten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Wiederkäuer setzen bei der Verdauung und Ausscheidung grosse Mengen an klimaschädlichem Methan frei. Bei der Lagerung und Ausbringung von organischem Dünger entsteht zudem Lachgas. Diese beiden Treibhausgase sind äusserst klimaschädlich. Auch die Futterproduktion braucht viel Energie, unter anderem weil die Produktion von Pestiziden und Kunstdüngern besonders viel Energie benötigt.


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Welches Menu hat welche Klimabilanz?

Vergleichen Sie das Zürcher Geschnetzelte mit der Gemüse-Lasagne.


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Postfach 3251
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Telefon 044 412 43 31


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