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Wussten Sie, dass...

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das Menu Plus im Durchschnitt 60 Prozent klimafreundlicher ist als Vergleichs-Gerichte?

Mit der Kreation des Menu Plus werden die Tipps für umweltfreundliches und gesundes Einkaufen konkret umgesetzt: Frisches saisonales Gemüse aus der Region und weniger tierische Produkte kommen auf den Teller. Damit werden rund 60 Prozent weniger Treibhausgase verursacht als bei einem herkömmlichen Gericht. Dies ist gleich viel, wie ein Fernseher verursacht, der 234 Stunden läuft.


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dunkle Schokolade 40 Prozent klimafreundlicher ist als Milchschokolade?

Im Gegensatz zu Milchschokolade enthält dunkle Schokolade weniger oder keine Milch. Kakaobutter und Kakaomasse sind relativ unbedenklich  - Milch dagegen verursacht eine relativ grosse Klimabelastung.


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es 21 Quadratmeter Land braucht, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzieren?

Über 70 Prozent der Landwirtschaftsfläche weltweit wird heute für die Tierhaltung beansprucht. Der hohe Flächenanteil für die Tierhaltung trägt jedoch nur rund 20 Prozent zur weltweiten Nahrungsversorgung bei. Würden diese Flächen wieder mehr für eine auf Pflanzen basierende Ernährung genutzt, könnte die Nahrungsversorgung global verbessert werden und auch das Klima geschont werden. 21 Quadratmeter Land braucht es, um ein Kilogramm Rindfleisch zu produzierten. Auf der gleichen Fläche Land wachsen übrigens 105 Kilogramm Kartoffeln.


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es für die Herstellung von einem Kilo Rindfleisch 15'500 Liter Wasser braucht?

Je nachdem welche Futtermittel (Heu, Getreide, Mais, Gerste etc.) die Kühe bekommen, wird mehr oder weniger Wasser verbraucht. Am Besten für die Wasserbilanz ist es, wenn die Kühe nur Heu und Gras fressen. Schweizer Kühe schneiden hier im globalen Vergleich relativ gut ab. Für ein Kilo Schweizer Rindfleisch werden "nur" 6'800 Liter benötigt. Zum Vergleich: Sojabohnen brauchen 8.5 Mal weniger Wasser pro Kilo. Mais und Kartoffeln sogar 17 Mal weniger.


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per Flugzeug importierte grüne Spargeln das Klima 15 Mal stärker belasten als solche, die im Mai in der Schweiz geerntet werden?

Eingeflogene Produkte belasten das Klima besonders stark, da beim Transport sehr viel schädliche Treibhausgase freigesetzt werden. Ein Kilogramm Erdbeeren, das im Winter aus Aegypten eingeflogen wird, verursacht drei Kilogramm  CO2. Rund 30 Mal besser sieht die Klimabilanz bei Saison-Erdbeeren zwischen Juni und August aus. Stammen die Beeren zudem aus der Schweiz, verursachen sie pro Kilo nur noch 0.14 Kilogramm  CO2.


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Lamm- und Rindfleisch schlechter für das Klima sind als Hühnerfleisch?

Kühe und Schafe sind Wiederkäuer. Beide haben einen mehrteiligen Wiederkäuermagen, der ihnen erlaubt, Gras und anderes Futter optimal zur verwerten. Bei der Verdauung wird allerdings das äusserst klimaschädliche Methan freigesetzt. Im Vergleich zum Klimagas  CO2 hat Methan eine rund 25 Mal stärkere Klimawirkung. So ist die Klimabelastung für jeweils 100 Gramm beim Rindfleisch 1.3 Kilogramm  CO2 und beim Poulet 0.4 Kilogramm  CO2.


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Rapsöl rund 22 mal klimafreundlicher ist als Butter?

Für die Produktion eines Kilogramms Butter braucht es rund 22 Liter Milch. Die Kühe produzieren als Wiederkäuer das äusserst klimaschädliche Methan. Im Vergleich zu CO2 hat Methan eine rund 25 Mal stärkere Klimawirkung. Bei der Produktion von Rapsöl fallen keine Methangase an, sondern nur die Emissionen für den Anbau und die Pressung. Die resultierenden  CO2-Emissionen sind im Vergleich zum Butter rund 22 Mal geringer.


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man im Winter besser zu einer Banane oder Orange greift als zu Erdbeeren?

Hier macht der Transport den grossen Unterschied aus. Die Bananen werden mit dem Schiff befördert, die Orangen kommen mit dem Lastwagen und die Erdbeeren werden im Winter eingeflogen. Ein Kilogramm Bananen, das mit dem Schiff transportiert wird, verursacht rund 0.4 Kilogramm  CO2. Auch die Orangen aus Spanien, welche mit dem Lastwagen transportiert werden, verursachen rund 0.4 Kilogramm  CO2. Deutlich höher ist die Belastung bei den eingeflogenen Erdbeeren. Hier werden rund 3 Kilogramm  CO2 verursacht, was fast 8 Mal so viel ist.


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