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Klimaschutz
Rekordheisse Sommer, sich häufende heftige Regenfälle mit Überschwemmungen und extrem milde Winter zeigen, dass der Klimawandel längst nicht mehr nur auf Expertenebene diskutiert werden muss. Der Zusammenhang zwischen ungewöhnlichen Wetterphänomenen und weltweit steigendem Erdöl, Gas und Kohleverbrauch wird langsam aber sicher gesellschaftliche Realität.
Energiebedarf muss sinken
Die Stadt Zürich setzt sich seit langem für einen wirksamen Klimaschutz ein. Das Erreichen der nationalen Zielvorgabe – Reduktion des CO2-Ausstosses um 10 Prozent unter das Niveau von 1990 – scheint für die Stadt Zürich in Reichweite. Dies zeigt auch die aktuelle CO2-Statistik. Für einen nachhaltigen Ressourcenverbrauch ist aber noch mehr nötig. Der Stadtrat hat deshalb von 2007 bis 2010 den Legislaturschwerpunkt «Nachhaltige Stadt Zürich – Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft» gesetzt. Zudem wurde in einer Volksabstimmung vom 30. November 2008 das Ziel einer 2000-Watt-Gesellschaft mit grosser Mehrheit in der Gemeindeordnung der Stadt Zürich verankert. Dies heisst, dass mittelfristig jede Person nur noch 2000 Watt energetische Dauerleistung (Primärenergie) konsumieren darf. Der heutige Bedarf in der Stadt Zürich liegt bei rund 5000 Watt pro Person. Die konsumierte Energie muss zudem in Zukunft zu 75 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen, damit der CO2-Ausstoss pro Person und Jahr nicht mehr als eine Tonne beträgt und der globale Klimawandel gebremst werden kann.
«Nachhaltige Stadt Zürich – Auf dem Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft»

