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Radioaktivität
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Das in der Umwelt natürlich gebildete radioaktive Gas Radon bildet die Hauptquelle für die Strahlenbelastung der Zürcher Bevölkerung. Stichprobenmessungen in Zürcher Gebäuden haben im Mittel Belastungen von 89 Bequerel pro Kubikmeter Luft (Bq/m3) ergeben - deutlich unter dem geltenden Richtwert von 400 Bq/m3. Noch viel geringer ist im Mittel die Belastung durch medizinische Anwendungen. Auch weitere künstliche Strahlenquellen wie Kernkraftwerke oder die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl sind von untergeordneter Bedeutung.
Tiefere Richtwerte für Radon
Neue Studien der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewerten das Gesundheitsrisiko durch Radon höher und empfehlen, einen maximalen Radonwert von 300 Bq/m3 in Gebäuden nicht zu überschreiten. Das Bundesamt für Gesundheit wird deshalb strengere Grenz- und Richtwerte erlassen, die in Abstimmung mit den Kantonen bei Neu- und Umbauten zu beachten sein werden. Die höhere Bewertung des Gesundheitsrisikos durch Radon führt dazu, dass für das Gebiet der Stadt Zürich von einem mittleren Radonrisiko auszugehen ist.

