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Aktuelle Objekte
Vergessenes Stadthaus Arnold Geisers
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Zur Zeit ist wie bereits 1885 das lange vergessene erste Stadthaus des Stadtbaumeisters und Semperschülers Arnold Geiser an der Ecke Fraumünsterstrasse und Kappelergasse wieder alleiniges Stadthaus.
Der mittlerweile restaurierte Geiser-Bau, der Gullsche
Stadthausbereich wird aktuell umgebaut, bietet der Stadtpräsidentin
und ihren Mitarbeiterinnen sowie einigen anderen Amtsstellen
Unterschlupf. Durch den über 100 Jahre verschlossenen Haupteingang
an der Kappelerstrasse erreicht auch ein Rollstuhlfahrer bequem das
im Stil der Neorenaissance gestaltete Treppenh
aus.
Das öffentlich zugängliche Innenleben verblüfft mit
einem vielfältigen der italienischen Renaissance entlehnten
Material-, Formen- und Farbenkanon. Das eigentliche Herzstück im
Geiserschen Stadthaus ist wieder begehbar: Der Lichthof öffnet sich
bis ins Dachgeschoss. Über dem Nymphäum des Erdgeschosses mit
seinem Terrazzoboden, den Stuckmarmorsäulen und marmorierten
Pilastern erhebt sich eine toskanische Säulenordnung. Über das
gebrochene Kalkweiss der Wände gleitet wieder Licht in die farblich
gegliederten Korridore und bis tief ins Erdgeschoss. Vereinzelt
konnte in den repräsentativen Räumen die bemalten Stuckdecken
freigelegt werden.
Schulhaus Untermoos
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Instandsetzung der Gebäude und der Umgebung stehen vor dem Abschluss.
Die Schulanlage Untermoos, 1954/55 vom Architekten Eduardo del Fabro erbaut, wurde von 2007–2009 saniert. Die um einen zentralen Pausenplatz angeordneten und nach Funktionen getrennten Trakte wurden ohne Unterbruch des Unterrichts in Etappen saniert. Bis Ende Jahr sollen auch die Arbeiten am Pausenplatz und der Umgebung abgeschlossen sein. Die Gestaltung entspricht dem ursprünglichen Zustand, der nach alten Fotos und Plänen wiederhergestellt wurde. Zudem erhalten die Schüler einen neuen Spielplatz. Der Schülergaten am neuen Standort wird im Laufe des Frühjahrs 2010 mit einem Gartenhäuschen vervollständigt. Die Schule wird offiziell im Frühling 2010 eröffnet.
Evangelisch-reformierte Kirche Oerlikon
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Bei der nun abgeschlossenen Renovation wurde der Kirchenraum aufgrund der Befunde farblich gefasst.
Der bekannte Architekt Adolph Asper baute 1906–1908 in Zürich-Oerlikon eine evangelisch-reformierte Kirche. 1941 wurde anlässlich einer Renovation der Kirche die Dekorationsmalerei aus der Bauzeit übermalt. 1973 folgte eine zweite Erneuerung des Innenraums. Die Frische der weiss bemalten Wände verblasste und vergraute. Untersuchungen hinter der Orgel deckten die alte Dekorationsmalerei auf und die früheren Fassungen der Bauornamente wurden freigelegt. Die Kirche ist am 7. Juni 2009 feierlich eingeweiht worden.
Villa Maria
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Zurückhaltende Sanierung der wertvollen Interieurs und
Anpassung der Wohnungen an heutige Wohnstandards in enger
Zusammenarbeit zwischen Denkmalpflege und Bauherrschaft.
Die Zürcher Architekten Chiodera & Tschudy bauten 1897–1899 für die Witwe des Fabrikanten Wilhelm Koch eine Villa, die sich mit ihrer eigenwilligen Gestaltung optimal an die Gegebenheiten des abfallenden Grundstücks anpasst. Im Erdgeschoss sind qualitätsvolle, späthistoristische Architekturmalereien des bekannten Mailänder Malers Antonio de Grada fast vollständig erhalten geblieben. 1945 wurde die Villa in ein Mehrfamilienhaus umgebaut. In enger Zusammenarbeit zwischen Bauherrschaft und Denkmalpflege wird das Gebäude momentan saniert.
Haus Bellevue
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Aus denkmalpflegerischer Sicht erfolreicher Umbau dank dem
frühen Einbezug der Denkmalpflege in die Planung.
Das von Leonhard Zeugheer 1858 und 1863 erstellte Hotel und Pension Bellevue au lac wandte sich ursprünglich als kompakter fünfgeschossiger Bau mit einer vierzehnachsigen Hauptfront der Limmat zu. Anlässlich der Fertigstellung der Quaianlagen erweiterte Adolf Brunner 1889 das Hotel. Ab 1894 prägten zahlreiche Umbauten die Baugeschichte des Hotels. Bei der 1. Etappe des neuesten Umbaus von 2007/2008 wurden namhafte Eingriffe in die bestehende Bausubstanz vorgenommen, auch ein grosszügiger Einschnitt in die Dachlandschaft. Entscheidend für diesen aus denkmalpflegerischer Sicht erfolgreichen Umbau war der frühe Einbezug der Denkmalpflege in die Planung. Bauherrschaft war die Implenia Generalunternehmung AG, als Architekten zeichneten Martin Spühler und Peter Trachsler.
Glasmalerei-Inventar der Stadt Zürich
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Seit März 2005 werden die Glasmalereien der Stadt Zürich in einem Inventar erfasst.
Über die Glasmalerei des 19. und frühen 20. Jahrhunderts ist erst
wenig bekannt. Zürich wies damals eine grosse Dichte an
Glasmalerei-Werkstätten auf; die Bekanntesten darunter waren die
Ateliers Röttinger, Wehrli, Berbig und Huber-Stutz.
Das Glasmalerei-Inventar entstand in Zusammenarbeit mit dem
Zentrum für Glasmalereiforschung und Glaskunst in Romont. Als
Grundlage für die weitere Erforschung dieser spannenden
Kunstgattung wird es von grossem Nutzen sein.