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Zürcher Pfahlbauten sind jetzt UNESCO-Weltkulturerbe
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Ein Taucher während Sondierungsarbeiten
Die UNESCO hat im Juni 111 Pfahlbaufundstellen aus den Ländern Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Slowenien zum Weltkulturerbe erklärt. Zwei dieser Fundstellen befinden sich im Gebiet der Stadt Zürich.
Das UNESCO-Label ist eine grosse Anerkennung der geleisteten Arbeit der archäologischen Fachstellen und ihren Auftrag, mit dem Erbe sorgsam umzugehen. Rund um die Alpen sind etwa 1000 Pfahlbau-Fundstellen bekannt. Die Funde in Seen und Feuchtgebieten des Alpenvorlandes sind vorzüglich erhalten und erlauben detaillierte Erkenntnisse zu Kultur, Wirtschaft und Umwelt vom 5. bis ins 1. Jahrtausend v. Chr.
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Frei am Seegrund stehendes Pfahlfeld der ehemaligen Pfahlbausiedlung «Kleiner Hafner»
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Rest eines kleinen, tonnenförmigen Holzgefässes aus der Spätbronzezeit
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In den horizontalen, dunklen Schichten des Profils sind die Reste der Pfahlbausiedlung eingelagert

