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Baukultur & Siedlungsentwicklung
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Luftbild Affoltern 2002 (Bild Desair AG)
Die vier Glatttalgemeinden Oerlikon, Seebach, Schwamendingen und Affoltern gehören seit der zweiten Eingemeindung 1934 zur Stadt Zürich.
Zwischen 1941 und 1973 wandelte sich Affoltern vom dörflichen Gebiet zum städtischen Wohnquartier. In dieser Zeit wuchs die Bevölkerung von unter 4'000 auf rund 18'000 Menschen. Die Zahl der Arbeitsplätze in Affoltern liegt heute bei rund 2'800.
Affoltern erstreckt sich in West-Ost-Richtung entlang der beiden Verkehrsachsen der Wehntalerstrasse und der Furttalbahnlinie. Das Quartier ist in Neu-Affoltern, Unter- und Oberaffoltern unterteilt. Die Areale nördlich der Bahngleise waren früher von Industrie und Gewerbe sowie Landwirtschaft geprägt.
Affoltern kennt zwei Extreme: Es ist ein nach wie vor ländlicher Stadtteil am äussersten Rand der Stadt Zürich und zugleich zentraler und gut erreichbarer Wohnstandort im Kern der Agglomeration Zürich mit direktem Autobahnanschluss.

