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Pflegezentrum Witikon
Das Pflegezentrum Witikon steht vor einem tiefgreifenden Umbau, der ihm eine neue Struktur und ein verändertes Gesicht verleiht. Die 1983 vom Architekten Frank Krayenbühl erbaute Anlage ging aus einem Wettbewerb aus den frühen 70-er Jahren hervor. Seine auffällige Architektur mit der vertikal gegliederten Fassade orientiert sich am Zeitgeist der Siebzigerjahre.
Nach dreissig Betriebsjahren ist eine umfassende Erneuerung notwendig. Dabei geht es primär darum, die Wohnqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner zu verbessern: Einer- und Zweierzimmer mit Bad ersetzen die heutigen Mehrbettzimmer. Sie werden zu überschaubaren Wohngruppen zusammengefasst und öffnen sich dank dem Umbau der Fassade zur Aussicht auf See und Berge. Durch den tiefgreifenden Umbau wird das Pflegezentrum den Minergie-Standard für Neubauten erreichen.
Während der Umbauzeit werden die meisten Bewohnerinnen und Bewohner des Pflegezentrums Witikon vorübergehend im bis dahin erneuerten Pflegezentrum Bombach (Höngg) unterkommen.
Projektorganisation
Bestellerin: Stadt-Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Gäumann Lüdi von der Ropp
Termine
Auftragsstart: Januar 2010
Planerwahl: April 2010
Baubeginn: Mitte 2012
Fertigstellung: Mitte 2014
Wichtige Projektinhalte
- Neuorganisation Erd- und Untergeschosse
- Umbau Mehrbettzimmer in 1er- und 2er-Zimmer mit Nasszellen
- Ca. 3 dementengerechte Abteilungen mit Aussenbereich
- Ersatz der bestehenden Fassaden und der Flachdächer
- Gesamte Erneuerung der Gebäudetechnik
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Luftbild aus den 1980-er Jahren
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Visualisierung der neuen Fassade

