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Fragen und Antworten
Haben Sie Fragen oder Meinungen zum Fussballstadion-Projekt? Die Stadt Zürich veröffentlicht hier Ihre Fragen aus dem "Stadion Zürich - Briefkasten" und gibt gerne Anwort .
FAQ zum Stadion Zürich
| Das neue Hardtürmli steht bis 2020 nicht stimmts? |
|---|
| Ganz so pessimistisch würde ich nicht sein. Seit die
Stadt das Zepter übernommen hat, geht es recht flott. Die
Stadt hat erst Feb. 2010 den Auftrag bekommen, dieses Stadion
zu bauen - zuvor war es ein privates Projekt (Credit Suisse).
Sicher sind aber noch viele Hürden zu nehmen, nicht zuletzt die Volksabstimmung. 19/09/11 |
| Kann man die zwölf eingegebenen Projekte demnächst öffentlich ansehen? Würde mich (und sehr viele andere Zürcher) brennend interessieren. |
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Bis anfangs 2010 war die Credit Suisse potenzieller Bauherr für das Fussballstadion. Im Februar 2010 hatte die Stadt den Auftrag bekommen, ein Stadion und eine Wohnbausiedlung zu planen. Noch vor den Sommerferien wurde dem Gemeinderat der notwendige Kreditantrag gestellt - das ist rekordverdächtig. Benkannt ist auch die Geschichte um das Budget der Stadt Zürich - das Projekt musste vorübergehend runter gefahren werden. Langer Rede kurzer Sinn: Im Moment läuft die
Präqualifikation des Wettbewerbs, das heisst, bis Ende
Oktober werden diejenigen 12 Teams ausgesucht, die sich
dann am Wettbewerb beteiligen. In gut einem Jahr werden die
Zürcherinnen und Zürcher also das Siegerprojekt kennen.
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| Wann wird die Öffentlichkeit über den Stand des Projekts informiert? |
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Die Vorbereitungsarbeiten für den Wettbewerb laufen auf Hochtouren, die Ausschreibung wird noch vor den Sommerferien stattfinden. Die Information der Öffentlichkeit verzögert sich, weil die Stadt mit den beiden Clubs und den Fans noch Gespräche führt. Wie den Medien zu entnehmen war, geht es um Anzahl Plätze und Fanzonen, resp. deren Finanzierung. Die gute Nachricht ist jedoch: Es wird wieder am Stadion-Projekt gearbeitet. 09/05/11 |
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Ich verstehe nicht warum wir als grösste Stadt es
nicht fertig bringen innert Kürze ein Fussballstadion zu
bauen?
Die ganze Schweiz lacht über uns! Es ist mit wenig Kosten möglich ein einfaches Stadion zu bauen. Wir brauchen kein 5-Eck und auch kein Luxustempel. Ein klassisches englisches Stadion reicht. Vier Tribünen und fertig. Bitte verschwenden Sie nicht noch mehr Zeit. Unsere Profi - Fussballclubs brauchen dringend ein reines Fussballstadion. |
| Es ist an sich schon aussergewöhnlich, dass es eine
"Stadt fertig bringen soll", ein Stadion zu bauen,
normalerweise sind das die Clubs, resp. private Investoren.
Die Stadt hat letzten Februar den Auftrag, ein einfaches
Stadion für 16000 bis 18000 ZuschauerInnen zu bauen. Der
Projektierungskredit wurde in Rekordtempo bereits vor den
Sommerferien 2010 an den Gemeinderat überwiesen. Nachdem nun
die Projektierungsmillionen gesprochen sind, wird ein
Wettbewerb ausgeschrieben (im Gegensatz zu Privaten ist die
Stadt zu einem Auswahlverfahren gesetzlich verpflichtet). Wir
können Ihnen versichern, dass am Projekt mit Hochdruck
gearbeitet wird. Letztlich werden die Stimmberechtigten
entscheiden, ob sie für die Investition und den Betrieb des
Fussballs Steuergelder einsetzen wollen.
04/05/11 |
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Wieso nur 16'000 Zuschauerplätze?
Das ist lächerlich, unsinnig, unvernünftig und unverantwortlich! Basel, Bern und Genf haben wesentlich grössere Stadien gebaut. Im reichen Zürich und deren Agglomeration, das so viele Millionäre und reiche Leute aufweist, kann es nicht sein, dass weniger Geld vorhanden sein soll als in den anderen Städten. Es müssen mind. 20'000 besser 25'000 Plätze sein. Planerisch, finanziell und einordnungsmässig ist dies locker zu verkraften. Beim 'Pentagon' war das ursprüngliche Volumen der Mantelnutzung schliesslich 5 x grösser als die der eigentlichen Stadionnutzung. Der Letzigrund ist planerisch eine Katastrophe, in den oberen Rängen zieht es wie 'Hechtsuppe' und sonst auch funktional ein Debakel (z.B. bei jedem Anlass müssen schwarze Tücher rund um das Stadion aufgehängt werden, damit man nicht 'innegücksle' kann; ein Irrwitz). |
| Das Stadion Letzigrund ist als Leichtathletik- und
Eventarena geplant und gebaut worden. Es ist sicher mit
Abstand das schönste Stadion der Schweiz. Beim Derby an
diesem Wochenende war eine fröhliche Feststimmung in diesem
angenehmen luftigen Stadion. Wenn es allerdings zieht - ja
dann wird es unangenehmer.
Das Stadion Letzigrund haben die Steuerzahlenden der Stadt Zürich bezahlt mit dem Versprechen, dass das Fussball-Stadion vorwiegend von privater Seite finanziert würde. Nun werden die SteuerzahlerInnen ein zweites Mal zur Kasse geboten und die Stadtverwaltung wurde vor einem Jahr beauftragt, ein Stadion zu bauen. In Rekordzeit wurde ein Projekt ausgearbeitet zusammen mit einer Wohnsiedlung, das bereits im Sommer 2010 dem Gemeinderat vorgelegt wurde, der nun vor ein paar Tagen den Projektierungs-Kredit bewilligt hat. Ein grösseres Stadion würde deutlich mehr kosten, würde wieder höher werden. Das würde das Projekt noch umstrittener machen. Für viele ist nicht einfach klar, dass die Steuerzahlenden den Fussball-Clubs ein Stadion aufstellen sollen und höher zu bauen würde die Nachbarschaft gegen das Stadion mobilisieren. Der Stadtrat hat einen klugen Vorschlag gemacht. Wichtig ist nun, dass sich alle dahinter stellen und nicht immer Maximalforderungen im Raum stehen, welche das Projekt gefährden. 11/04/11 |
| Wann wird endlich das neue Fussball-Stadion in Zürich gebaut? |
| Vor einem Jahr hat die Stadtverwaltung den Auftrag
bekommen, ein Fussballstadion und eine Wohnüberbauung zu
planen. Noch vor den Sommerferien hat sie die Planung an den
Gemeinderat übergeben, der das Geld für das Stadion sprechen
muss. Die Verwaltung kann wegen den Leistungskürzungen des
Parlaments (Budget 2011) voraussichtlich erst wieder ab 1.
Januar 2012 weiterarbeiten.
22/03/11 |
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Wie ist der aktuelle Stand? Wann wird der Wettbewerb ausgeschrieben? |
| Es wird ein zweistufiger Wettbewerb ausgeschrieben.
Abgabe der Unterlagen für die erste Stufe ist auf das 1.
Quartal 2011 geplant, allerdings hat das Parlament noch nicht
über den Projektierungskredit entschieden - zudem wurde
medial bereits verbreitet, dass das Stadion den
Sparforderungen der bürgerlichen Parteien zum Opfer fallen
könnte.
12/11/10 |
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Wie sieht es mit dem Projekt aus, habe schon lange nichts mehr gehört? Ich bin der Meinung, dass das Stadion 20'000 Plätze gross sein sollte. Gestern zum Spiel waren fast 16'000 da. Bei Komfort kommen sicherlich 20'000. |
| Das Projekt wird im Moment in einer gemeinderätlichen
Kommission beraten. Es geht darum, ob das Parlament Geld für
die Durchführung eines Wettbewerbs spricht. Die beiden Clubs
sind mit der Grösse des Stadions einverstanden und da es
weitgehende aus öffentlichen Mitteln bezahlt wird, sollte man
nicht allzu fordernd sein.
04/10/10 |
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Wieso spielt eigentlich auch der FCZ in diesem Stadion? Früher haben sie auch immer im Letzi gespielt, wieso besteht jetzt ein Bedürfnis im neuen Stadion zu spielen? Noch etwas zur Finanzierung, wieso werden z.B. für das Opernhaus oder andere Projekte so viel Geld aufgewendet, aber dem Stadion fehlt Geld? Wieso kann es einer Stadt wie Zürich, oder allgemein in der Schweiz passieren, dass solche Stadien Projekte an Einsprüchen und Stadion Gegner scheitern? |
| FCZ und GCZ sind einheitlich der Meinung, dass sie
zusammen in einem neuen reinen Fussballstadion spielen
wollen. Wofür die Stadt die Steuergelder einsetzt, ist
letztlich eine politische Frage. Ob eher für Schulhäuser,
Spitäler, Strassen, Museen etc. und/oder auch für
Sportstätten. Ob das Erstellen und Betreiben eines
Fussballstadions zu den Aufgaben der öffentlichen Hand
gehört, die (teils) durch Steuergelder finanziert wird,
können die Stadtzürcher Stimmberechtigten beantworten. Sie
werden letztlich über das Projekt abstimmen können. Auch die
Frage nach den Rekursen ist eine politische, denn das Recht,
auf dessen Grundlage die Rekurse möglich sind, wird in der
Schweiz von der Legislative gesetzt - also den Parlamenten
und dem Volk.
07/09/10 |
| Warum nur 16000 Zuschauer? So wird nie ein Natispiel in Zürich sein! |
| FCZ und GCZ sind einverstanden mit der Anzahl Plätze. Da
das Stadion ohne jede Querfinanzierung durch Mantelnutzung
auskommen muss, sollen die Kosten für den Bau und den
Unterhalt in einem vernünftigen Rahmen gehalten werden. Das
Stadion wird grossmehrheitlich durch Kapital und Darlehen der
Stadt finanziert. Man soll also den Bogen nicht überspannen.
Auch städtebaulich macht ein kleineres Stadion Sinn, so hat
es noch Platz für dringend benötigte günstige Stadtwohnungen.
Länderspiele kann man übrigens ohne weiteres im neuen Stadion
spielen.
27/08/10 |
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Ich frage mich, ob es überhaupt nötig ist, in
Zürich ein reines Fussballstadion für sehr viel Geld neu
zu errichten anstatt den Letzigrund weiterhin für
Fussballspiele zu nutzen?
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Der Stadtrat ist überzeugt, dass es ein Fussballstadion braucht. Zudem möchte die Leichtathletik den Letzigrund so nutzen, wie es vorgesehen war. Letztlich werden aber die Zürcher Stimmberechtigten entscheiden können, ob sie ein weiteres Stadion finanzieren wollen. 11/08/10
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Ich verstehe einfach nicht, wie man auf die Idee
kommt, in der grössten Stadt der Schweiz ein Stadion zu
bauen, dass nur 16'000 Sitzplätze hat?
Erst recht, wennn gleich 2 Super-League-Clubs darin spielen. Mindestens 20'000 Sitzplätze müssen es sein, alles andere ist lächerlich und blamabel für Zürich. Nehmen wir nur mal an, die FIFA erhöht die Sicherheitsvorkehrungen und dafür müssten wieder Plätze geopfert werden, dann spielen die Zürcher Fussballclubs bald in einem Stadion mit 10'000 Sitzplätzen. Das kann es ja wirklich nicht sein. Der Hardturm hatte vor 20 Jahren auch mal 20'000 Sitzplätze und kurz vor dem Abbruch waren es nur noch 16'666 Plätze. Ich hoffe ganz fest, dass die Stadt nochmals auf ihren Entscheid zurückkommt und die Kapazität nach oben korrigiert. |
| Von einer Idee kann man nicht eigentlich sprechen. Es ist
eher eine pragmatische Lösung, die sich politisch auch
verwirklichen lässt. Tatsache ist, dass die beiden Clubs mit
der Grösse des Stadions einverstanden sind. Sie haben lieber
volle Stadien. Das bringt Einnahmen. Leere Stadien kosten
nur. Wenn man auf die aktuellen durchschnittlichen
ZuschauerInnen-Zahlen betrachtet und mit einer hoffentlich
deutlichen Zunahme rechnet, reichen 16'000 Plätze immer
noch.
10/08/10 |
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Wollt ihr das Stadionprojekt mit den 16'000
Zuschauern nicht noch einmal überdenken?
Sicherlich gebe ich Euch recht, das diese Kapazität für die meisten Spiele reichen würde. Aber für wichtige Spiele/Nati-Spiele wieder zu klein und dann muss man auf den unattraktiven Letzigrund ausweichen oder sogar nach Bern. Stellen Sie sich vor CL GC oder FCZ gegen Barcelona vor 16'000 Zuschauern, man könnte aber 40'000 Billette verkaufen. Für die grösste Stadt der Schweiz und unsere beiden Vereine ein bisschen sehr peinlich. (Basel Stadion 40'000, Bern und Genf 30'000, sogar St. Gallen mit 20'000 und das neue Luzerner Stadion 18'000 sind grösser). Die Schweiz wird lachen über unser kleines Stadion. Ich glaube es sollte auch im Interesse der Stadt Zürich sein, als Image und als Austragungsort für wichtige internationale Spiele, ein anständiges FUSSBALL-Stadion zu bauen. |
| Vielen Dank für Ihr Engagement für die Fussballstadt
Zürich. Das wird in den nächsten Monaten sicher gebraucht.
Der Stadtrat schlägt dem Parlament und dem Volk eine
pragmatische und politisch auch machbare Variante vor. Mit
Zwängerei ist niemandem geholfen. Die Credit Suisse wollte
ein grösseres Stadion bauen. Das war finanztechnisch möglich,
weil die Mantelnutzung zusätzliche Einnahmen gebracht hätte.
Nun ist die Stadt praktisch alleine in der Verantwortung.
Nachdem die Steuerzahlenden bereits den Letzigrund
finanzierten, müssen sie nun nochmals in die Tasche greifen.
Man soll den Bogen nicht überspannen, denn nicht alle
StadtzürcherInnen sind Fussballfans. Und dass Zürich für
einmal nicht das grösste Stadion hat, ist weniger schlimm.
Sicher wird es eine ganz tolle Arena geben, ein Hexenkessel
mit viel Stimmung. Und Hauptsache ist immer noch, der FCZ
oder GCZ werden Meister!
05/08/10 |
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Es hiess mal, dass das neue Stadion 2014 stehen würde. Wieso jetzt erst 2016? Ich finde es (fast) nicht mehr zumutbar als GC Fan noch länger zu warten, zumal es beim Letzigrund einiges schneller ging. |
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Sie werden die leidige Geschichte des Stadions kennen,
darum sind zeitliche Verzögerungen nicht
überraschend.
07/07/10 |
| Der letzte News-Letter zum Projekt Hardturm stammt vom 12. Februar 2010. Gibt es demnächst wieder etwas zu berichten? |
| Es wird auf jeden Fall vor den Sommerferien einen
Newsletter
geben. Die Taskforce hat den Vorschlag zuhanden des
Stadtrates ausgearbeitet. Der Entscheid des Stadtrates steht
noch aus.
29/06/10 |
| Wann kommt das neue Stadion? |
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Zumindest in den Köpfen ist es schon da. Das zeigt uns das grosse Interesse am Projekt. Eine Terminplanung ist bei den vielen Unwägbarkeiten sehr schwierig. Die Arbeit der Verwaltung und der Bau sind letztlich kein Problem. Wenn die politischen und legalistischen Prozesse alle rund laufen, dann könnten FCZ und GCZ 2016 erstmals im neuen Stadion Meister werden. 10/06/10 |
| Warum wird nicht ein Fussball/Eishockey-Stadion auf der Allmend errichtet? Mit der Saalsporthalle wäre dann alles beisammen? Autobahnanschluss ist auch vorhanden. |
| Die Allmend soll frei gehalten werden. Das hat die Stadt
in ihrem Konzept festgelegt. Die Debatte um den Skaterpark
zeigt, dass auch auf der Allmend mit grossem Widerstand zu
rechnen wäre. Sie soll aber als Erholungsort gesichert
bleiben.
02/06/10 |
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Denken Sie, dass 2018 schon ein neues Stadion
bestehen kann?
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Eine Prognose abzugeben ist sehr schwierig, weil die Stadt, resp. der Stadtrat nicht auf alles Einfluss hat. Dennoch sehen wir die Sache positiv und denken, dass man schon vor 2018 im neuen Stadion wird spielen kann. Bei der Abstimmung braucht es eine Mehrheit, also über mind. 50% plus eine Stimme derjenigen, die sich an der Abstimmung beteiligen. Über Steh-/Sitzplätze wird noch diskutiert. Die Vorgaben der FIFA und der UEFA sind klar - sie wollen keine Stehplätze. Man prüft i.M. die Letzigrund-Variante, d.h. Klappstühle wo man aber auch stehen kann (Südkurve). 20/05/10 |
| Ist bald mit Informationen über das weitere Procedere bezgl. eines neuen Fussballstadions zu rechnen? |
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Die Arbeit der Task Force kommt gut voran. Die Machbarkeitsstudie, die dem Stadtrat vorzulegen ist, wird bald abgeschlossen sein. Nachdem im Februar die Stadt das Land von der Credit Suisse übernommen hatte, mussten weitere Studien erstellt werden, um zu klären wie der gewonnene Platz für sinnvoll genutzt werden kann. Wir werden den Frühling noch ein wenig ausreizen müssen, aber nicht mehr allzu lange. 13/05/2010 |
| Wie sieht der jetzige Stand aus? Was ist genau das Problem das jetzt nicht gebaut wird? Könnte man nicht ein provisorisches Stadion irgendwo bauen? Jetzt verschlimmert sich die Sache ja noch mehr, da GC bald wieder Meister wird und der FCZ manchmal auch Europa League spielen wird. Da schaut die Schweiz für die anderen Vereine ziemlich dumm aus der Wäsche. |
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Bevor die Bagger auffahren können, braucht es eine
sorgfältige Planung und in einem demokratischen System auch
einen geordneten politischen Prozess. Die Stadt Zürich hat
das Projekt erst im Frühsommer 2009 von der Credit Suisse
übernehmen müssen, die sich zurückgezogen haben - das
heisst für die Stadt eine totale Neuplanung. Zudem hat sich
Ende letztes Jahr dank einer vertieften Untersuchung der
Stadt herausgestellt, dass sich ein Stadion neben den von
der Credit Suisse gewünschten Hochhäusern platzmässig nicht
realisieren lässt - darum muss das Projekt nun nochmals neu
angedacht werden. Wenn man heute überhastet loslegt, holen
einem die Fehler später ein. Das könnte die Stadt teuer zu
stehen kommen.
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| Wie kann man die Realisation des Stadion in Prozenten einschätzen? Also, wie sicher ist es, dass wir (Zürich) 2014/15 die Spiele im neuem Stadion geniessen dürfen? |
| Das Projekt ist gut unterwegs, aber es stehen ihm noch
viele Hürden bevor. Die Wahrscheinlichkeit in Prozenten
ausdrücken hiesse Kaffeesatz lesen - da investiert die Stadt
lieber alle Kräfte, das Projekt voanzutreiben.
08/04/10 |
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Ich versuche mich via Internet über den Stand der
Arbeiten zu informieren. Nach dem Zürcher Derby, welches
einmal mehr ein Fussballfest war, drängt sich die
Realsierung des Projekts definitiv auf. Der "Säulengrund"
ist dem gezeigten nicht würdig. Zu meiner Ueberraschung
ist die Seite
www.stadion-zuerich.ch
nicht mehr aktiv. Ich hoffe das ist kein schelchtes
Zeichen.
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www.stadion-zuerich.ch
war die Seite der Trägerschaft (Credit Suisse und Stadt
Zürich). Da die Credit Suisse aus dem Projekt ausgestiegen
ist und die Stadt nun nach dem Stadion Letzigrund ungeplant
auch dem Fussballstadion annehmen muss, werden BesucherInnen
dieser url auf die Site der Stadt umgeleitet, wo regelmässig
über den Fortgang der Arbeiten informiert wird.
07/04/10 |
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Ist die angegebene Zuschauerzahl verbindlich? Oder gibt es eine Chance auf mehr? Die Stadt hätte es verdient. |
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Die Anzahl der Plätze ist nicht definitiv, dürfte sich
aber zwischen 18000 und 20000 bewegen. Aufgrund der
erwarteten Zuschauerzahlen und der Erstellungskosten des
Stadions ist dies eine realistische Annahme.
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| Gibt es für das Stadion einen Architekten-Wettbewerb? Und wie sieht das aus bezüglich Design? Es wurde immer gesagt es soll ein einzigartiges Stadion werden und sich nicht einreihen in die Liste von zahllosen, sterilen und langweiligen Arenen. Man muss doch unbedingt wieder Elemente vom alten Stadion einfliessen lassen wie die horizontalen Dachträger mit ihren Verstrebungen oder die Südtribüne mit den Logen die noch an ein klassisches englisches Stadion erinnert. Der Hardturm braucht einfach einen Wiedererkennungswert. Wir müssen nicht die gleichen Fehler machen wie andere Städte. Wir müssen die Traditionen aufrecht erhalten. In der Ecke Nord-West gab es diese ca. 1m hohe Bruchsteinmauer, wenn man so etwas ins neue Stadion wieder einfliessen lassen könnte, das wäre weltweit einzigartig und gäbe eine wärmere Atmosphäre, oder die roten Ziegelsteine unterhalb der logen waren auch irgendwie Kult. Diesen Charakter wieder aufleben zu lassen, muss nicht viel kosten. |
| Es ist ein Architektur-Wettbewerb geplant. Mit welchen
Vorgaben man in die Ausschreibung geht, wird im Moment in der
Task Force Stadion Zürich erarbeitet. Seitens
Architekten/Wettbewerbsteilnehmenden wird normalerweise eine
grösstmögliche Freiheit erwartet, Rahmenbedingungen sind zu
setzen, wo sie aus rechtlichen Gründen gesetzt werden müssen.
Auch städtebauliche Leitlinien werden sicher zum Programm
gehören. Auflagen, die auf eine Wiederaufnahme von
traditionellen Elementen zielen, sind eher ungewöhnlich und
im Moment nicht vorgesehen. Allerdings wird sich die Jury
solchen Arbeiten auch nicht verschliessen.
17/12/09 |
| Wann geht es endlich los mit dem Stadion? |
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Es ist schon sehr lange los gegangen. Die grosse Arbeit
bei der Realisierung eines Bauprojekts ist weniger das
Bauen als die Planung im Voraus. Wer in der Planung hetzt,
ist schlecht beraten. Fehler in der Planung kommen teuer zu
stehen. Wenn die Stadt baut, muss zudem auch der politische
Prozess mit einberechnet werden. Der Gemeinderat
und/oder die Stimmberechtigten sollen etwas zu sagen haben,
wenn Steuergelder für ein Fussballstadion gebraucht werden.
Das Stadion Letzigrund konnte nur so rasch gebaut werden,
weil die Stadt bereits im Vorfeld weit vorausgeplant
hatte: Vorstudien, Profil des Stadions,
Architekturwettbewerb und vieles andere war bereits unter
Dach und Fach als der Stadtrat sich entschied, das Stadion
Letzigrund im Eiltempo für die Euro 2008 zu erstellen. Es
war das "Wunder von Zürich" - aber ein professionell
vorbereitetes.
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| 20000 Zuschauer sind zu wenig es müssen mindestens 25000 Zuschauer für Länderspiele und UEFA Spiele sein. |
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Am nächsten Samstag spielt die Schweiz im
Josy-Barthel-Stadion in Luxemburg. Wir hoffen
selbstverständlich, dass die Schweiz diesmal gegen
Luxenburg gewinnt, unabhängig von der kleinen Kulisse, denn
das Stadion fasst gerade mal 8200 ZuschauerInnen und nur
1000 Plätze sind überdacht. Zudem gibt es in diesem
Kleinstadion auch noch eine Leichtathletik-Laufbahn und die
AnwohnerInnen haben gute Sicht aufs Spielfeld ... Sie
sehen, bei Länderspielen ist man nicht so streng. Aber Sie
haben Recht: Wenn man ein neues Stadion UEFA-tauglich bauen
will, gilt es einige Bestimmungen zu beachten: Es braucht
mindestens 10 Logen, Business Sitzplätze und es darf keine
Stehplätze haben. Auch für die Stärke des Lichts gibts
Bestimmungen. Nicht vorgeschrieben ist jedoch die Zahl der
Sitzplätze.
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Wieso fasst die Stadt nicht ein Stadion mit einer angegliederten multifunktionalen Halle für Hallensportarten (Handball, Volleyball, Eishockey?) mit ins Auge, quasi ein Palais Omnisport? Das Fussballstadion sollte mit ca. 25'000 Zuschauerplätzen und die Halle mit bis zu 10'000 Zuschauerplätzen bestückt sein. Damit wären zwei Anliegen gleichzeitig erfüllt und die Investitionskosten liessen sich besser auf die Interesseneigner (Stakeholder) verteilen, oder? |
|
Die Idee ist zwar auf den ersten Blick nachvollziehbar,
lässt sich aber aus verschiedenen Gründen nicht umsetzen.
Angefangen beim Platz. Beim Hardturm hätte ein solcher
Palais keinen Platz und auch sonst findet sich kaum ein Ort
in Zürich, wo sich diese Idee realisieren liesse, denn
solche Sportarenen müssten mit dem öffentlichen Verkehr
exzellent erreichbar sein. Zudem gäbe es mehrmals
wöchentlich Grossaufmärsche von Tausenden von Fans. Diese
Konzentration kann ein einzelnes Quartier nicht schlucken.
Erfahrungen zeigen, dass eine Verquickung von verschiedenen
Nutzungen einen Bau nicht günstiger, sondern komplizierter
machen. Es ist darum nicht sicher, ob überhaupt Geld
gespart werden könnte. Ob die Zürcher Stimmberechtigten und
SteuerzahlerInnen tatsächlich allen Sportarten ein Stadion
zur Verfügung stellen wollen, ist dann noch eine andere
Frage.
|
| Warum "nur" 20'000 Plätze? Das sieht sehr nach Provinz-Stadion aus. Ich rege an, das Stadion für 25'000 - 30'000 Leute zu bauen, so könnten auch problemlos internationale Spiele und Länderspiele (gegen "kleinere" Nationen) durchgeführt werden. Dies zu bauen sollte in sinnvollem Rahmen ohne quartierunverträglichen Übergrössen möglich sein. |
|
Zum heutigen Zeitpunkt (Oktober 2009) ist die definitive
Zahl der Plätze noch nicht festgelegt, aber es werden um
die 20'000 sein. Wenn wir heute auf die Zahl der
ZuschauerInnen der beiden Zürcher Clubs schauen, reicht ein
Stadion mit 20'000, auch wenn wir selbstverständlich
hoffen, dass mehr Fans kommen, wenn das neue Stadion gebaut
sein wird. Die ZuschauerInnen-Zahl hängt aber auch vom
Erfolg von FCZ und GCZ ab - auch da sind wir alle guter
Hoffnung. Aber eines ist klar: Das Stadion muss
quartierverträglich sein und darf nicht zu teuer werden.
Das muss die Task Force bis Ende Jahr geklärt haben. Für
Länderspiele und andere grössere Spiele steht weiterhin das
Stadion Letzigrund zur Verfügung. Und abgesehen davon
gönnen die ZürcherInnen den Bernern und Baslern auch
etwas.
|
Meinungen zum Stadion Zürich
| Morgen ist das grosse Spiel Zürich gegen Basel und das
Stadion ist ausverkauft. Am Sonntag ist das Derby und es
werden gegen 20'000 Zuschauer erwartet. Ich finde es ist
immer noch ein April-Scherz ein Stadion mit 16'000 zu bauen.
Viele Leute werden ein Projekt mit 16'000 Zuschauer ablehnen.
Alle meine Freunde und Bekannten sind dagegen. Ich schlage
Ihnen vor, baut ein Stadion mit 20'000 Sitzplätzen oder
22'000 mit Sitz - und Stehplätze. Das ist für Zürich eine
optimale Kapazität. Auch die 25m Höhe würde sicherlich nicht
überschritten werden und alle wären zufrieden. Es ist mir ein
grosses Anliegen, dass unsere schöne Stadt auch
internationale Spiele austragen könnte. Es würde mich sehr
freuen, wenn in der Planung die Vernunft einkehren würde.
Freundliche Grüsse
10/05/11 |
| 16000 sind viel zu wenig. Mindestens 23000 Plätze: Bei
Hochrisiko Spielen dürften dann noch 20000 rein. Der FCZ wird
seinen Zuschauerschnitt locker von 11000 auf 15000-17000
erhöhen. Gegen GC Basel und YB sowie Eurospielen wird ein
richtiges Fussballstadion mit 20000 Plätzen locker voll sein.
07/05/11 |
| Liebe Stadtverwaltung, liebe Politiker, liebe
Verantwortliche der Task Force «Stadion Zürich» und Liebe
Stadt Zürich,
Ich wohne zwar nicht mehr in der Stadt Zürich sondern nur in der Agglomeration, bin aber wohl Bürger der schönsten Stadt der Schweiz. Jawohl, ich bin stolzer Zürcher! Seit meinem 8. Lebensjahr gehe ich an Spiele des Grasshopper Club Zürichs – in den letzten 24 Jahren habe ich so einiges erlebt und auf jedes Tief folgte ein Hoch. Ich gehöre nicht zum harten Kern der Fan Szene und ich bin kein gewaltbereiter Fan, nein ganz im Gegenteil. Ich bin nur ein einfacher Fussball Fan der sich am schweizerischen- und internationalen Fussball erfreut. Ich bin gerade in Asien auf Reisen und zwischendurch verfolge ich gerne in verschiedenen Medien was zuhause so läuft. In den letzten Tagen habe ich verschiedene Berichte gelesen welche meine Gedanken angeregt haben. Um konkreter zu werden, es geht um das Projekt Station Zürich und um den Umgang der Stadt Zürich mit dem Grasshopper Club Zürich und dem Spitzenfussball in Zürich als solches. Schon seit Jahren verfolge ich die Entwicklung in Sachen Stadionfrage aber die jetzige Debatte über GC und dessen Weggang aus der Stadt hat mich jetzt doch dazu angeregt, ein paar Zeilen an sie zu richten. Wie wir alle wissen leben wir in einem Land mit einer direkten Demokratie, wir alle sind stolz darauf. Vor fast zehn Jahren hat sich eine Mehrheit der Stadt Zürcher dafür ausgesprochen, dass das Hardturm Station mit einem neuen Fussball Stadion ersetzt wird. Aufgrund von zahlreichen Verzögerungen und mangels Durchsetzungswillen der Verantwortlichen steht die grösste Stadt der Schweiz nun ohne richtiges Fussball Station da – was Basel, St. Gallen, Neuenburg, Luzern und Thun geschafft haben wurde in Zürich schlicht verschlafen. Ja, das neue Letzigrund Station mag ein schöner Bau sein welcher sich für Leichtathletik oder Konzerte eignen mag, aber mit einem Fussball Station hat das nichts zu tun. In der ganzen Schweiz macht man sich lächerlich über die Stadt Zürich. Politiker schieben die Schuld hin und her, versagt haben alle. Ein Fussball Station auf dem Hardturm Areal muss her und zwar sofort! Im weiteren scheint sich die Stadt Zürich nicht im klaren zu sein, was der Grasshopper Club Zürich sowie der FC Zürich für die Stadt Zürich alles leisten und geleistet haben. Jeder der eine Ahnung von Fussball hat weiss, dass der GCZ finanzielle Schwierigkeiten hat welche bestimmt teilweise hausgemacht sind, sich aber grösstenteils auf die Stadionpolitik der Stadt Zürich zurück führen lässt. Mancher Politiker von Links bis Rechts sieht die Schuld ausschliesslich bei der Führung des Grasshopper Club Zürichs ohne sich überhaupt über die hohen Investitionen und das grosse Engagement in Sachen Jungendförderung im klaren zu sein. Dass die Stadt Zürich nun aber bewusst in Kauf nimmt, dass der Grasshopper Club Zürich gezwungenermassen in eine andere Stadt der Schweiz ins Exil muss ist unbegreiflich und skandalös. Den Entscheid des GCZ akzeptiere ich jedoch voll und ganz. Ich sehe lieber Spiele des Grasshopper Club Zürich in Aarau oder Luzern als dass der Club finanziell und ohne Unterstützung der Stadt Zürich ganz unter geht. Das Vorgehen der Stadt Zürich und der meisten Politiker finde ich hier äusserst bedenklich. Seit Jahren werden Kulturbudgets im grossen Stil ausgesprochen, das ist schön und auch richtig so. Zürich ist schliesslich eine Kulturstadt. Fussball, liebe Stadt Zürich und liebe Politiker ist aber auch ein Kulturbestandteil von tausenden von Bürger. Diese werden seit Jahren direkt übergangen und bewusst übergangen. Das ist schlichtweg eine Schande und der Stadt Zürich in keinster Weise würdig. Jetzt muss endlich gehandelt werden. Sichert den Spitzenfussball in Zürich mit einem neuen Stadion welches auf die Bedürfnisse der Clubs und der Fans zugeschnitten ist! Zürich und seine Einwohner brauchen den Fussball, er gehört schon seit 125 Jahren dazu und darf nicht verschwinden! 18/02/11 |
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Liebe Stadtverwaltung
Auch viele Eingeschweisste GC-Fans schworen sich nie an
ein Heimspiel im Letzi. Das ist nicht einfach so eine Rede.
Man sieht ja, GC hat den grössten Auswärts-Anhang der
Schweiz. Das Letzigrund ist perfekt, aber leider nicht für
Fussball. >Vielleicht ist der Grasshopper Club in
Finantiele probleme gekommen, wegen den zu niedrigen
Stadioneinnahmen und den zu hohen Sicherheitskosten, Was
ich verstehen kann.
|
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Vielen Dank für Ihre E-Mail, deren Inhalt die Stadt gut
nachvollziehen kann.
Der Hardturm gehörte denn auch der Credit Suisse und nicht der Stadt, welche ihn in den letzten Spielmonaten lediglich für die Clubs gemietet und die allernötigsten Investitionen getätigt hatte. Es war aber offensichtlich, dass es sich nicht mehr lohnte, in das alte Stadion zu investieren - das wollte auch GCZ nicht. Nun hat sich der Stadtrat verpflichtet nach dem Bau des
Letzigrunds auch noch ein Fussballstadion zu realisieren.
Es wird unter Hochdruck gearbeitet. Die aktuelle Planung
konnte die Stadt erst im Februar 2010 beginnen, nachdem die
Credit Suisse der Stadt das Land verkauft hatte. Es ist
vorgesehen, den Wettbewerb für das Stadion und die
Wohnüberbauung bereits anfangs nächstes Jahr zu starten -
das ist ein rekordverdächtiges Tempo. Aktuell liegt ein
Kreditantrag beim Gemeinderat, dessen Spezialkommission die
Vorlage sorgfältig prüfen muss, denn eines gilt auch bei
diesem Grossprojekt: Wenn man bei der Planung haudert,
rächt sich das später doppelt.
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Ich bin eine genervte Anwohnerin: Durch die Teilschliessung der Bullingerstrasse sowie der Hardbrücke sind wir Anwohner rund um den Albisriederplatz schon genug mit dem vermehrten Verkehrsaufkommen geplagt. Regelmässige Staus am Morgen und ab Mitte Nachmittag. Zudem werden während den Fussballspielen von der Polizei, diverse Zufahrtswege gesperrt. Da ich genau zwischen dem Albisriederplatz sowie dem Letzigrund wohne, muss ich aber über den Letzigrund fahren, da ich gar keine andere Wahl habe. Ich werde dann auf diesem Weg des oft nicht nur von nervenden, egoistischen Fussballfans behindert, sondern auch von der Polizei. Ich habe aber gar keine andere Möglichkeit so meine Garage zu verlassen. Ich darf dann warten und zuschauen, wie Fans auf der Strasse gehen oder auf der Tramtrasse, herum grölen und sich als kleine Götter aufspielen, für die gar keine Regeln gelten. Dass sie sich und andere zudem in Gefahr bringen können, interessiert mit einem schönen hohen Alkoholpegel ja sowieso nicht. Da frage ich mich jeweils, für was all die herumstehenden Polizisten da sind, die auch gerne einmal wegschauen wie ich das auch schon beobachtet habe. Dem Fussball wird solch ein enormes Wohlwollen zuteil, dass ich mich als nicht Fussballbegeisterte Anwohnerin schon oft fragen muss, was einem da so alles als Anwohner zugemutet wird und für all diese Schikanen, darf ich ja noch und nicht wenig Steuern bezahlen. Verstopfte Trams, vor und nach dem Match, rumgrölende Fans, die an jede Hausmauer pinkeln und sich benehmen als wären sie alleine auf der Welt. Die Ausmasse dieser 24h Gesellschaft in der Stadt Zürich, wird immer schlimmer und zur Ruhe kommt man hier manchmal fast gar nicht mehr. Ich bin auch für Toleranz aber wenn diese zu Lasten von vielen anderen geht, dann finde ich hört der Spass irgendwann auf. 25/09/10 |
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Und in 3 Monaten gibt es dann wohl eine PK wo man über ein Stadiönchen informiert, welches 10'000 Plätze umfasst, mit 5 VIP Logen, welches den Steuerzahler nur noch 2 Millionen im Jahr kostet... Unglaublich aber wahr, die Zürcher Stadionposse wird schlimmer ... Baubeginn 2016? 16'000 Sitzplätze? Ist ja lächerlich! Das Stimmvolk wird dieses Löliprojekt vermutlich sowieso nicht gutheissen und dann habt ihr den Zürcher Fussball mit eurer hirnverbrannten Hinterwäldlerpolitik endgültig begraben. Die Stadt Zürich hätte etwas besseres verdient. Von den Fussballclubs ganz zu schweigen! 09/07/10 |
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Bitte Bitte Bitte Bitte Bitte stellen sie doch ein Stadion von 20k - 30k für eine Grossstadt wie Zürich zur verfügung. Die Stadt Aarau baut ja schon für ihr Fc Aarau ein 12k und das in der Challenge League!!!!!!! 09/07/10 |
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16000 ist eindeutig zu wenig für den FCZ! Wenn Basel GC oder YB kommen dürfen aus Sicherheitsgründen nur etwa 13000 rein! Beim FCZ kommen mehr Zuschauer in ein reines Fussballstadion als in den Letzigrund! Also ein neues Stadion braucht 20-23000 Sitzplätze damit 18-20000 Zuschauer sicher rein dürfen. 07/07/10 |
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Um Himmelswillen setzt die Kapazität auf 24 - 25'000 an. Eine Stadt wie Zürich braucht das. Ich als FCZ-Fan bin überzeugt, dass der Zuschauerschnitt bei einem schönen und zweckmässigem Stadion auf 17 - bis 20'000 steigen wird. Es ist ein Anliegen dass sehr wichtig ist. Bei grossen Spielen wie Champions Leage sind die Tickets schnell weg. Baut einen Unterrang für 18'000 und einen Oberrang für weitere 6 - 7'00. Der Oberrang wird z. B. nur für grosse Spiele gebraucht. Beispiel so wie Leverkusen. 10/06/10 |

