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Kunsthaus Erweiterung
Am Heimplatz ist ein Erweiterungsbau des britischen Architekten David Chipperfield geplant. Das Amt für Hochbauten der Stadt Zürich leitet das Neubauprojekt im Auftrag der «Einfachen Gesellschaft Kunsthaus-Erweiterung (EGKE)», welcher die Stadt Zürich, die Zürcher Kunstgesellschaft sowie die Stiftung Zürcher Kunsthaus angehören.
Das Kunsthaus Zürich plant einen Erweiterungsbau. Heute können weniger als 10% seiner Gemälde und Skulpturen gezeigt werden, rund 100 Meisterwerke sind permanent im Depot. Mit einem markanten Erweiterungsbau des Architekten David Chipperfield kann das Kunsthaus seinen Besuchenden nicht nur eine zeitgemässe Infrastruktur bieten, sondern auch den ausgestellten Sammlungsbestand verdoppeln. Das Kunsthaus wird grösser, moderner, flexibler und attraktiver. Im Zentrum des Konzepts steht eine vernetztere Bespielung der eigenen Sammlung von Kunst ab den 1960er Jahren. Zudem soll die weltweit bedeutende Sammlung E.G. Bührle dauerhaft gezeigt werden. Zusammen mit der Sammlung des Kunsthauses bildet sie einen sehr attraktiven Schwerpunkt französischer Malerei und Impressionismus. Mit dem Erweiterungsbau leistet das Kunsthaus auch einen wichtigen kulturellen Beitrag zur Positionierung Zürichs innerhalb der Metropolen dieser Welt.
Die Gebäude beiderseits des Heimplatzes werden unterirdisch miteinander verbunden und schaffen so ein besseres Kulturerlebnis. Die neue, weiträumige, zum Heimplatz hin offene, zentrale Halle wird ein Ort, wo sich BesucherInnen für die von ihnen bevorzugte Form der Kunst entscheiden. Es entstehen Ateliers und ein Labor für elektronische Medien in der Kunst. Besuchergruppen und Schulklassen können neue Aufenthaltsräume nutzen, dort arbeiten und sich verpflegen. Ein multifunktionaler Festsaal entsteht für Konzerte und externe Veranstaltungen. Für Kino- und Podiumsformate steht die Infrastruktur in den Sammlungsräumen bereit. Die zentrale Halle und die angeschlossene Gastronomie ist von den Öffnungszeiten des Museums unabhängig. Ein öffentlicher «Garten der Kunst» ergänzt zudem das neue Ensemble und schafft die Verbindung zum Hochschulquartier.
Bauherrschaft: Einfache Gesellschaft Kunsthaus Erweiterung (EGKE)
Bauzeit: 2013-2017
Architekten: David Chipperfield Architects, London
Kreditsumme: 206 Millionen Franken (inkl. 15% Reserven):
Beteiligung Zürcher Kunstgesellschaft mit 88 Mio, Stadt Zürich mit 88 Mio, Kanton Zürich mit 30 Mio aus Lotteriefonds und Bauland im kostenlosen Baurecht
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Blick vom bestehenden Kunsthaus über den Heimplatz
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Gartenansicht mit zweitem Haupteingang
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Galerie mit Oberlicht und Blick zum bestehenden Kunsthaus


