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Schipfe 31
Seit Mai 2005 besteht im Amt für Hochbauten eine besondere Abteilung für kleinere Bauaufträge: die Gruppe «Express-Projekte». Ihr Angebot ist bei Kundinnen und Kunden in der gesamten Stadtverwaltung äusserst erfolgreich. Dass auch Express-Projekte mit grosser architektonischer Sorgfalt ausgeführt werden, zeigt der Umbau einer Altstadtwohnung an der Schipfe.
Ein pragmatischer Wohnungsumbau
Die Häuser der Schipfe am Fuss des Lindenhofs gehören zu den meist fotografierten romantischen Winkeln der Altstadt. Zur Schipfe gehört auch das verwinkelte und vielfach umgebaute Haus «zum Salmen» an der Schipfe 31, dessen gut erhaltene Bausubstanz auf das 13. Jahrhundert zurückgeht. Im Lauf der Jahre wurden die meisten Wohnungen
im Haus einzeln und auf unterschiedlichste
Art modernisiert, nur die Wohnung im 3. Stock wies immer noch die alte Struktur auf.
Ein Mieterwechsel gab nun Anlass
zu einem Wohnungsumbau, den Architekt Albin Hässig in der Gruppe «Express-Projekte» des Amts für Hochbauten plante und durchführte. Die besondere
Herausforderung bestand darin, auf äusserst begrenztem Raum, mit wenig Geld und mit Respekt für
die bestehende Substanz eine attraktive und zeitgemässe Kleinwohnung mit guter Lichtführung
zu schaffen.
Was macht die Gruppe «Express- Projekte»?
Die Gruppe «Express-Projekte» im Amt für Hochbauten projektiert und realisiert kleinere und eilige Bauaufträge direkt mit ihren eigenen, erfahrenen Architekten. Aufträge können ohne Beizug von privaten Architekturbüros schlank und in relativ kurzer Frist ausgeführt werden.
Projektorganisation
Schipfe 31
Bauherrschaft: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Amt für Hochbauten, Express-Projekte
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Schipfe 31, Aussenansicht zur Limmat
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Badezimmer
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Küche (Fotos: H. Dudli)

