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Pestalozzi Bibliothek

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Nach einem komplexen Umbau präsentiert sich die Pestalozzi-Bibliothek an der Zähringerstrasse im aufgefrischten Kleid. Betreiber und Publikum profitieren von einem neuen Eingang, einer grösserer Übersichtlichkeit und einem klaren Gestaltungskonzept.


Herzkammer und Zentrum der Pestalozzi-Bibliothek Zürich ist die Bibliothek Altstadt an der Zähringerstrasse. Mehr als 20% aller Ausleihen entfallen allein auf diesen Standort. Seit 1932 belegt die Bibliothek die vier Obergeschosse im «Pestalozzihaus», das vom damaligen Stadtbaumeister Hermann Herter (1877–1945) gebaut wurde. Das sowohl monumentale wie auch sachlich-nüchterne Gebäude strahlt eine für das Zürich der Dreissigerjahre typische ruhige Eleganz aus.

Den Anforderungen der Betreiber und des Publikums konnten die Räume aber schon seit einiger Zeit nicht mehr genügen. Über Jahrzehnte hinweg wurde nur wenig in die Infrastruktur investiert. Freihandbibliothek und Verwaltungsbüros waren unübersichtlich über die Geschosse verteilt und zwischen den Büchergestellen blieb kaum noch Platz zur Zirkulation.

Das Planerwahlverfahren für den Umbau gewann im März 2003 das Team Andrea Teuwen, Reinhard Nägele und Adrian Twerenbold. In der historischen und geschützten Bausubstanz musste der Umbau bei laufendem Betrieb etappenweise bewerkstelligt werden. Durch den Wegfall des Gantlokals einschliesslich seinem Keller erweiterte sich die Nutzfläche der Bibliothek um das Doppelte. Für das Publikum entscheidend dürfte der neue Eingang im Erdgeschoss sein. Die zuvor abgedeckten Schaufenster wurden wieder geöffnet, so dass die Bibliothek nun direkt an der Zähringerstrasse präsent ist.

Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Teuwen Nägele Twerenbold ArchitektInnen, Zürich


Die Eingangshalle: Hell und einladend mit grünen Empfangsmöbeln. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Die Eingangshalle: Hell und einladend mit grünen Empfangsmöbeln.


Verborgene Qualitäten gezielt verstärkt: Leseecke mit Oblichtern im 1. Obergeschoss. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Verborgene Qualitäten gezielt verstärkt: Leseecke mit Oblichtern im 1. Obergeschoss.


Helle Oberflächen kontrastieren mit farbigen Zeitschriften: Lesesaal im 2. Obergeschoss. (Fotos: Theo Stalder) - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Helle Oberflächen kontrastieren mit farbigen Zeitschriften: Lesesaal im 2. Obergeschoss. (Fotos: Theo Stalder)



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