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Spital Triemli
Der Behandlungstrakt gliedert sich an der Nordseite des Triemli-Hochhauses ebenerdig dem Eingangsbereich an. Die neue Fassade aus schwarzem Klinker, Beton und Aluminium gibt dem 1970 erstellten, viergeschossigen Gebäudetrakt eine neue Identität und eine energetisch optimierte Hülle. Sie lässt vergessen, dass der Trakt im Zug des Umbaus um mehr als die Hälfte des ursprünglichen Volumens nach Süden erweitert wurde. Als kecke Mütze krönt das metallische Gehäuse der Technikaufbauten das Flachdach des Trakts.
Die innere Struktur des Gebäudes setzt sich im Erweiterungsbau fort. Eine umlaufende Raumschicht an den Fassaden enthält die Büros, Behandlungsräume und Operationssäle. Im Gebäudekern sind Vorbereitungs- und Nebenräume untergebracht. Die Korridore verlaufen zwischen Aussenschicht und Kern rund um das Gebäude. Die Grenze zwischen Alt- und Neubauteil kennzeichnet ein Quergang mit Treppen. Alt und neu unterscheiden sich optisch kaum. Die starre Schottenstruktur im Altbautrakt mit zahlreichen tragenden Wänden wurde im Neubauteil von einer frei einteilbaren Stützenkonstruktion abgelöst.
Farben und Materialien verleihen dem Bau trotz Allgegenwart technisch-medizinischer Einrichtungen eine farbige und warme Note. Schwarze Kunststeinböden in den Korridoren, blaugraue Gummigranulatböden in den Büros und Behandlungsräumen. Wände und Decken sind in gebrochenem Weiss gestrichen. Ein erdiges Rot kennzeichnet die Türen, in den Treppenhäusern ist warmes Gelb anzutreffen. Die Fensterzone ist durch diskrete Farbakzente hervorgehoben: Helles Blau an der Decke, kräftiges Rot am Lüftungsflügel.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Metron AG / Baumann & Frey Architekten, Zürich
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Neue Klinkerfassade und Technikaufbau umfasst Alt und Neu.
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Komplett erneuerte Operationssäle im obersten Geschoss.
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Kunst und Bau: Satellitenbilder im Bettenlift. (Fotos: T. Stalder)

