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Sportanlage Juchhof
Einmal mehr zeigte ein Gesamtleistungswettbewerb ein hervorragendes Resultat: zwei hoch leistungsfähige Garderobengebäude für 13 Fussballplätze am Stadtrand von Zürich für nur 14 Millionen Franken. Die Totalunternehmung HRS Hauser Rutishauser Suter AG schuf zusammen mit e2a, eckert eckert architekten ag im Juchhof einen ganz besonderen Ort mit maskuliner Ausstrahlung.
Die zwei Rasensportanlagen im Juchhof wurden zwischen 1964 und 1975 an Zürichs westlichem Stadtrand errichtet. Der Neubau des Stadions Letzigrund, dem Trainingsplätze zum Opfer fielen, führte 2006 zur Erweiterung der Anlage von 10 auf 13 Fussballfelder. Die neuen Trainingsplätze, mit Kunstrasen und Flutlicht für den abendlichen Schichtbetrieb ausgerüstet, machten den Bau leistungsfähiger neuer Garderobengebäude zur unaufschiebbaren Notwendigkeit.
Zwei niedrige, langgestreckte und flach gedeckte Baukörper von fast identischer Erscheinung gliedern nun die immense Fläche der Sportanlage im Abstand von drei Spielfeldern. Sie sind von je einem hohen Gitterzaun eingefasst, der im einen Fall vertikal blau-weiss, im anderen pink-weiss gestreift ist. Dieser überragt die Bauten, schützt sie und gibt ihnen eine verstärkte Präsenz in der Vertikalen. Beide Gebäude sind weitgehend identisch konzipiert.
Die beiden Garderobengebäude der Sportanlage Juchhof sind mit zwei Anlagen von je 121.5 m2 Sonnenkollektoren ausgestattet. Diese thermischen Solaranlagen decken 2/3 des Energiebedarfs der Brauchwassererwärmung. Das innovatve Projekt wird mit dem Solarpreis 2008 ausgezeichnet.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: e2a, eckert eckert architekten ag, Zürich
Totalunternehmer: HRS Hauser Rutishauser Suter AG/ Ortobau Generalunternehmung AG, Zürich
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Garderobengebäude mit Solaranlage (Foto: T. Stalder)
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Trainingsfelder (Foto: Wehrli Müller Fotografen, Zürich)
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Längskorridor im Juchhof 2 mit beidseitig angeordneten Mannschaftsgarderobe.n (Foto: Wehrli Müller Fotografen, Zürich)

