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Stadion Letzigrund
Das Stadion Letzigrund ist Zürichs populärster Neubau seit vielen Jahren. Seine klar und leicht wirkende Architektur überzeugt: schon lange vor der Fertigstellung schloss die Bevölkerung das neue Stadion ins Herz. Dass der Bau innert kürzester Zeit beschlossen, geplant und realisiert wurde, machte die verloren geglaubte Teilnahme an der EURO 2008 möglich. Es gab dem Zürcher Stadionstreit eine unerwartete, positive Wende: das Wunder von Zürich.
Im Sommer 2004 war den Verantwortlichen klar, dass das 'Stadion Zürich' sicher nicht mehr rechtzeitig zur EURO 2008 fertig werden konnte, selbst wenn der letzte Gerichtsentscheid positiv ausfallen würde. Enttäuschung und Zorn machte sich breit bei allen, die sich auf die Spiele gefreut hatten. Sollte es denn ganz unmöglich sein, in Zürich ein grosses Bauprojekt in kurzer Frist zu realisieren? Aus Basel und Bern, wo neue Stadien bereit oder kurz vor der Vollendung standen, hörte man mitleidigen Spott.
In dieser aussichtslos erscheinenden Situation brachten die politisch verantwortliche Vorsteherin des Hochbaudepartements, Stadträtin Kathrin Martelli, und der Direktor des Amtes für Hochbauten, Peter Ess, eine ebenso mutige wie elegante Lösung in die Diskussion ein: die vorzeitige Erstellung des Stadion Letzigrund für die EURO 2008 und die bauliche Anpassung des Projekts an die besonderen Anforderungen der Europameisterschaft.
Projektbeteiligte
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
vertreten durch: Stadt Zürich, Amt für Hochbauten
Nutzer: Stadt Zürich, Sportamt
Totalunternehmer: Implenia Generalunternehmung AG, Dietlikon
Architektur: Bétrix & Consolascio Architekten, Erlenbach /
Frei & Ehrensperger Architekten, Zürich
Bauingenieure: Walt + Galmarini AG, Zürich
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Luftbild (Comet Photoshopping, D. Enz)
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Das Stadium im Flutlicht
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Auf wenigen Stützen ruhend: das schiefe, verwundene Dach. (Fotos: yves-andre.ch)

