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Wohnsiedlung Hardau II
Die vier markanten Hochhäuser der städtischen Siedlung Hardau II prägen seit dreissig Jahren die Zürcher Stadtsilhouette. Sie sind mit Höhen zwischen 72 und 93 Metern bis heute die höchsten Wohnbauten der Schweiz. Nach einer logistisch beeindruckenden Innensanierung können nun auch Familien in die teilweise vergrösserten Wohnungen der Wohntürme ziehen.
Die hohen, braunroten Wohntürme mit quadratischem Grundriss wurden 1976/78 vom Architekten Max P. Kollbrunner erbaut. Sie enthielten mehrheitlich Zweiein-halbzimmer-Wohnungen für vorwiegend ältere Paare und Einzelpersonen. Die Stadt Zürich verband nun die fällige Erneuerung der Gebäudetechnik mit der Schaffung von grossen Wohnungen durch Zusammenlegen kleiner Einheiten.
Die Grundsubstanz der 30-jährigen Wohngebäude in betonierter Schottenbauweise ist in einem guten Zustand: Bei der Erneuerung galt es vor allem altersbedingte Mängel zu beheben. In allen Wohnungen wurden neue Küchen in einem warmen roten Farbton und neue Bäder eingebaut. Die meisten Raumoberflächen wurden erneuert, die zusammengelegten oberen Wohnungen erhielten ein Parkett mit Trittschallverbesserung.
Die unterschiedlichen Wohnumfeld- verbesserungen der letzten Jahre erhöhten das Prestige der städtischen Wohnsiedlung Hardau II. Mit der umfassenden Innensanierung wurde die Wohnqualität nochmals deutlich verbessert und die Voraussetzung für eine differenzierte Bewohnerstruktur geschaffen.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Batimo AG, Architekturbüro, Olten / Implenia Generalunternehmung, Dietlikon
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Loggia im 27. Obergeschoss.
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Wohnzimmer einer neuen 4-1/2-Zimmerwohnung
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Neue Küche in einem warmen, roten Farbton. (Fotos: W. Mair)

