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Schulhaus Luchswiesen

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Mehr Schüler, veränderte Unterrichtskonzepte und in die Jahre gekommene Schulhäuser – das sind die Hauptgründe der Schulbau-Offensive, welche die Stadt Zürich zum Jahrtausendbeginn startete. Im Schulkreis Schwamendingen ist der Bedarf an neuen Räumen besonders hoch, geht man hier doch von einem Anstieg der Schülerzahlen von 15 Prozent in den Jahren 2001 und 2011 aus.


Die Erweiterung der Primarschule Luchswiesen ist eine der zahlreichen Massnahmen im Quartier. Der Neubau beherbergt neun Klassen der Unter- und Mittelstufe, drei Werkräume, drei Gruppenräume, eine Bibliothek, ein Lehrerzimmer sowie einen Mehrzwecksaal; ein weiterer Neubau zwei Kindergärten und einen Schülerclub (Hort). Die Planergemeinschaft Covas Hunkeler Wyss Architekten und Bosshard & Partner platzierten die beiden Gebäude schachbrettartig versetzt zur bestehenden Schulanlage.

Die alte Schulanlage wurde vom Architekten Max Kollbrunner 1957 erbaut und ist im «Inventar der kunst- und kulturhistorischen Schutzobjekte von kommunaler Bedeutung» aufgeführt. Ihre drei Bauten umschliessen einen länglichen, etwas erhöht liegenden Pausenhof. Dieser öffnet sich nun im rechten Winkel zu einem grösseren Platz, der von den beiden Neubauten begrenzt wird. Die diagonalen Blickbeziehungen zwischen dem neuen Pausenhof und den beiden Grünräumen der Schule finden ihre Entsprechung überall im Quartier: Die lockere gartenstadtähnliche Siedlungsstruktur mit ihren fliessenden Aussenräumen wird hier auf eine selbstverständliche Art und Weise weitergeführt.

Der Sanierungsbedarf an den Altbauten beschränkt sich auf das auffrischen der Oberflächen und den Glasersatz bei den Fenstern. Die Oberflächen sind mit der, für die damalige Zeit, typischen Zurückhaltung wieder hergestellt und eine neue Verglasung sorgt bei den, aus denkmalpflegerischen Gründen erhaltenen, Fenstern für eine bessere Wärmedämmung. Eine weitere Massnahme zur Verringerung des Energiebedarfs stellt die Dämmung der Kellerdecken dar.

Projektorganisation

Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Arge covas hunkeler wyss architekten gmbh, zürich/ Bosshard und Partner AG, Zürich
Kunst und Bau: Yves Netzhammer und Bernd Schurer


Gruppenraum. Flexible Konstruktion mit Leichtbauwänden. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Gruppenraum. Flexible Konstruktion mit Leichtbauwänden.


Gruppenraum mit Raumtrennmöbel. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Gruppenraum mit Raumtrennmöbel.


Blick vom Korridor auf den Klassentrakt. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Blick vom Korridor auf den Klassentrakt. (Fotos: H. Henz)


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