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Kinderhaus Inselhof
Eine fröhliche Skala von roten Farbtönen empfängt die kleinen Bewohnerinnen und Bewohner der vier Wohngruppen im Kinderhaus Inselhof. Viel Tageslicht, grosse gemeinsame Spielflächen und geborgene private Rückzugsräume tragen zur wohnlichen Stimmung bei. Die Architektin Daniela Staub gestaltete die einstige Säuglingsstation im Areal des Stadtspitals Triemli zu einem neuen Wohnort für Kinder.
Der Verein Inselhof setzt sich seit 1908 für Mütter, Väter, Kinder und Familien ein. Er führt auf dem Areal des Stadtspitals Triemli das Zentrum Inselhof, das mit einem besonderen Netzwerk von Angeboten für jede individuelle Situation massgeschneiderte Lösungen anbieten kann.
Zum hundertjährigen Jubiläum erneuerte der Verein mit Unterstützung von Stadt und Kanton Zürich sowie gemeinnütziger Stiftungen seine Organisation und die Bauten auf dem Areal des Triemlispitals, welche die Stadt Zürich in Gebrauchsleihe zur Verfügung stellt.
Der Eingriff konzentriert sich im Kern auf die vier Wohngruppen. Architektin und Bauherrschaft hatten das Ziel, die Spitalatmosphäre der langen und dunklen Korridore mit ihrer technisch ausgerichteten Materialisierung aufzubrechen und die Räume wohnlicher zu gestalten. Zu diesem Zweck wurden die Korridore zu grossen Spiel- und Aufenthaltsräumen erweitert, die durch offene Durchblicke und Oberlichter viel Tageslicht erhalten.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Immobilien-Bewirtschaftung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Daniela Staub, dipl. Arch. ETH/SIA, Zürich
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Das Kinderhaus ist von einer Parklandschaft umgeben.
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Wohndiele im Erdgeschoss.
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Neu gestaltetes Badezimmer. (Fotos: S. Völlm)

