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Restaurant Zic Zac, Haus zum Eber
Eine künstlerische Intervention krönt die Instandsetzung und Erweiterung des markanten, freistehenden Eckhauses «zum Eber» durch AMA Ackerknecht Minder Architekten: In Zusammenarbeit mit der Firma Diesel wurde die grosse Brandmauer mit einem Werk des Künstlers Andreas Marti bemalt.
Das 1904 erbaute Haus zum Eber entspricht in vielem den zahlreichen Eckhäusern in Aussersihl oder Wiedikon, die nach der Eingemeindung der Aussenquartiere Zürichs 1893 und dem gleichzeitig geschaffenen Baugesetz erstellt wurden. Der damit ausgelöste Bauboom liess in grosser Zahl Wohn- und Geschäftshäuser in geschlossener Blockrandbauweise mit Läden oder Gaststätten im Erdgeschoss entstehen. Eckhäuser versprachen den Erstellern wegen ihrer prominenten Lage die beste Rendite und wurden daher oft lange vor den angrenzenden Häusern erstellt. So war es auch im Fall des «Eber».
Die Architekten suchten für den markanten Eckbau mit einem mineralischen Neuanstrich ein der damaligen Zeit entsprechendes Erscheinungsbild. Die Bauteile aus Naturstein und die schmiedeeisernen Schlosserarbeiten wurden sorgsam mit denkmalpflegerischem Anspruch wiedererstellt. Die zuletzt als Autowerkstätten genutzten Gewerbebauten wurden grösstenteils abgebrochen, um einem grosszügigen Freiraum Platz zu machen. Nur der ans Hauptgebäude angebaute, als Lager für das Restaurant Zic Zac dienende Trakt blieb bestehen. Er wurde neu verkleidet und um einen Ausschank für den Biergarten erweitert.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: AMA Ackerknecht Minder Architekten GmbH
Kunst (Dieselwall): Andreas Marti
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Haus zum Eber: stattliches Eckhaus ohne Anschluss.
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Brandmauer mit Wandbild von Andreas Marti.
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Ausschank und Lagerraum. (Fotos: F. Blaser)

