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Schiessanlage Albisguetli
Ein ungewöhnlicher Nutzungsmix: Die Schiessanlage Albisgütli, im Besitz der traditionsreichen «Schützengesellschaft der Stadt Zürich», dient seit 2008 auch als Musikzentrum der «StadtJugendMusik Zürich». Diethelm & Spillmann Architekten werteten das 40jährige Gebäude umsichtig auf.
Die Schiessanlage wurde 1963 vom Architekten René Herter erstellt. Das funktionale, unbeheizte Gebäude bildet am Rand des Festplatzes einen langen, senkrecht in den Hang gestellten Riegel. Seine Nordfassade ist zurückhaltend gegliedert, die höhere Südfassade ist vom rhythmischen Wechsel von Glasbändern und Rolltoren der Schiessstände geprägt. Einziges verspieltes Element ist ein talwärts auskragender Erker im Obergeschoss, der ein kleines Restaurant enthält.
Die Anlage war nach vierzig Betriebsjahren stark renovationsbedürftig. Die Sanierung der Beton- und Backsteinflächen, die Erneuerung der Gebäudetechnik und die Verbesserung der Erdbebensicherheit waren technische Auflagen. Für das obere Geschoss, das für den Schiessbetrieb nicht mehr gebraucht wurde, fand sich eine neue Nutzung als Musikzentrum der «StadtJugendMusik Zürich». Für das gesamte Umbauprogramm stand die relativ bescheidene Summe von 5.1 Mio CHF zur Verfügung – weniger als 250 CHF pro Kubikmeter.
Projektorganisation
Eigentümerin: Schützengesellschaft der Stadt Zürich
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Diethelm & Spillmann Architekten, Zürich
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Ansicht von Norden.
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Schiessanlage im Erd- und Untergeschoss.
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Restaurant in der auskragenden Kanzel. (Fotos: huberlendorff, Zürich)

