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Wollenhof, Schipfe 30, 32, 57
Wohnungen statt Lagerräume: An attraktiver Lage direkt an der Limmat schuf die Architektengemeinschaft Andrea Teuwen, Franz Staffelbach und Andreas Meier in historischen Gewerbebauten individuelle Wohnungen.
Hart am Wasser und am Kopf der Rudolf Brun-Brücke gelegen, besetzt der imposante Gebäudekomplex des «Wollenhofs» eine wichtige Stelle im Gefüge der Altstadt. Vorgängerbauten gehörten im späten Mittelalter zum nahen Kloster Oetenbach. Nach der Reformation begannen Glaubensflüchtlinge aus Italien hier mit der Verarbeitung von Seide, um 1594 baute die Familie Werdmüller den Komplex aus, um darin Wolle zu verarbeiten.
Andrea Teuwen, Franz Staffelbach und Andreas Meier sind ein Architektenteam mit grosser Erfahrung im sorgsamen Umgang mit historischen Bauten. Im Wollenhof liessen sie Wohnungen und Arbeitsräume mit höchst unterschiedlichem Charakter entstehen: Jede von ihnen bezieht aus vorhandenen Raumstrukturen ihre individuelle und einzigartige Qualität. Ein konsequent verfolgtes Farb- und Materialkonzept verbindet diese Diversität zu einer ruhigen Ordnung.
Mit dem Umbau des Wollenhofs entstanden im Herzen der von Entvölkerung bedrohten Altstadt fünf neue Wohnstätten für Familien und Paare, die zum Quartierleben beitragen werden. Trotz der erheblichen Eingriffstiefe blieb der historische Charakter der Bauten unbeeinträchigt und lassen sich die Wohnungen kostendeckend vermieten.
Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: ARGE Teuwen / Staffelbach
Bauleitung: Andreas Meier, Zürich
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Die Gebäudegruppe Wollenhof am Kopf der Rudolf Brun-Brücke.
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Wohnküche einer Maisonette, Schipfe 30.
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Dachwohnung Schipfe 57. (Fotos: T. Stalder)

