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Wohnsiedlung Zurlinden

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Konzentration aufs Wesentliche: Bei der Sanierung der städtischen Siedlung Zurlinden erfanden die Stücheli Architekten ein geschicktes System zur technischen Verknüpfung von Küche und Bad. Damit konnte Raum gewonnen und die fast neunzig Jahre alte Siedlung wieder auf den aktuellen Stand gebracht werden.


Die grosszügige Wohnanlage mit Blockrandbauten und der weiten, offenen Fläche der Fritschi-Wiese gehört bis heute zu den einprägsamsten städtebaulichen Ensembles der Stadt. Die Architekten Bischoff und Weideli entwarfen in den 1920-er Jahren für die drei Wohnblocks der Siedlung Zurlinden einen überaus effizienten Grundriss, der sich schon bald zu einem in Zürich weit verbreiteten, universellen Wohnungstyp entwickelte.

Die nun abgeschlossene Sanierung baut auf die ursprüngliche Qualität der Grundrisse auf und setzt nur dort an, wo akuter Handlungs- bedarf bestand. In erster Linie galt es, das Leitungssystem zu modernisieren und die Kachelöfen in den Wohnungen durch Zentralheizungen in jedem Haus zu ersetzen. Ein weiterer, entscheidender Eingriff war die Neukonfiguration von Küche und Bad. Die Architekten machten sich dabei die Nachbarschaft der beiden Räume zunutze, indem sie dazwischen ein Wandelement platzierten, das sämtliche benötigten Installationen und Leitungen aufnehmen kann.

Projektorganisation
Eigentümerin: Stadt Zürich, Liegenschaftenverwaltung
Vertreten durch: Amt für Hochbauten
Architektur: Stücheli Architekten, Zürich


Blick von der Fritschiwiese auf die Bebauung an der Badenerstrasse. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Blick von der Fritschiwiese auf die Bebauung an der Badenerstrasse.


Originale Wohnungsausstattung. - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Originale Wohnungsausstattung.


Neue Küche (Fotos: R. Zimmermann). - grosse Darstellung in neuem Fenster

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Neue Küche (Fotos: R. Zimmermann).


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